10 Fragen an Alexander Bitzke und Eugen Funk von Fubalytics

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Das Videoanalyse-Team von FubalyticsWas genau dürfen wir uns unter Ihrem Startup vorstellen?
Mit Fubalytics können Fußballmannschaften ihre Spiele und Trainings online anschauen, verbessern und tolle Szenen ihren Fans zeigen. Auf die Fußball-Videoanalyse-Plattform können Videos hochgeladen und analysiert werden. Die Analyse der Videos kann der Trainer selber durchführen oder die Videoanalysten von Fubalytics führen das innerhalb von 48 Stunden aus.

Wie ist die Geschäftsidee entstanden und wie funktioniert Ihr Geschäftsmodell?
Die Idee hat sich entwickelt aus Erfahrungen der Gründer beim Fußballspielen. Es gab immer Diskussionen zwischen Spielern und Trainern, ob man die taktischen Vorgaben zu Positionsspiel oder Manndeckung eingehalten hat. Bei den Profis wird jedes Spiel ausführlich analysiert und Fubalytics wollte so eine Analyse-Möglichkeit allen Fußballmannschaften bereitstellen. Die Videoanalyse ist ein Thema, welches sich immer weiter im Amateur- und Nachwuchsfußball ausweitet. Mit einfachen Mitteln und Regelmäßigkeit können Spieler und Trainer einen hohen Nutzen durch die Videoanalyse erzielen.

Wer sind die Gründer, was haben sie vorher gemacht und wie haben sie zueinander gefunden?
Die Gründer sind Alexander Bitzke und Eugen Funk. Alex hat Sportwissenschaft studiert, hat in einer Beratung für Fußballklubs gearbeitet und ist Dozent für Sportmanagement an der Hochschule für angewandtes Management (HAM) am Campus Berlin. Eugen ist Informatiker und entwickelt leidenschaftlich gerne Weblösungen. Für Eugen stehen Nutzen und Funktion der Anwendung im Vordergrund. Beide schauen gerne Fußballspiele vom Amateur bis in den Profibereich und wenn es die Zeit erlaubt spielen sie auch selber. Über einen gemeinsamen Freund und das Thema Fußball haben Alex und Eugen zueinander gefunden.

Was waren die größten Hürden auf dem Weg zur Gründung?
Es gab eigentlich zwei große Hürden. Zuerst einmal der Blick für das Wesentliche, also was benötigt eine Fußballmannschaft um Videoanalyse durchführen zu können. Zweitens die richtigen Leute zu finden, um das System zu entwickeln. Beide Hürden hat Fubalytics weitestgehend überwunden.

Wie finanzieren Sie Ihr Startup?
Wir haben begonnen mit einem EXIST Gründerstipendium über die Freie Universität Berlin. Dann haben wir uns selbstfinanziert und mittlerweile werden wir durch einen Business Angel unterstützt.

Wer sind Ihre Mitbewerber und wie grenzen Sie sich von ihnen ab?
Fubalytics richtet sich an ambitionierte Amateur- und Jugendfußballer. In diesem Bereich sehen wir uns weit vorne. Im Profi-Bereich gibt es einige Anbieter für Videoanalyse–Software und Tools. Diese sind deutlich umfangreicher in Ihren Funktionen als das Online-Angebot von Fubalytics. Das steht in keinem Verhältnis zu den Anforderungen und den finanziellen Möglichkeiten im Amateur- und Jugendbereich.

Fubalytics Logo

 

 

 

Wie wollen Sie Ihr Startup bekannt machen?
Wir haben einige große Klubs, die Fubalytics für Ihre Jugendmannschaften oder auch den Herrenbereich benutzen. Das sind gute Referenzen für uns. In der Fußballwelt läuft viel über Empfehlungen und das treiben wir aktiv voran. Die bekannten Kanäle werden wir allerdings nicht auslassen.

Wo stehen Sie mit Ihrem Startup in einem Jahr?
Fubalytics wird in einem Jahr ein akzeptiertes und integriertes Tool in der Fußballwelt sein.

Welche Tipps/Ratschläge würden Sie Gründern mit auf den Weg geben?
Bleibt Euch treu, seit flexibel und traut Euch aus der Komfort-Zone.

Was spricht für und was gegen eine Gründung im Sportbusiness?
Der Amateur- und Jugendbereich ist nicht der größte Markt, allerdings ist man die meiste Zeit von ambitionierten Kunden, Unterstützern und Mitstreitern umgeben. Die wollen etwas aufbauen, um den Sport zu fördern, sei es auf gesundheitlicher Ebene oder auf der Leistungssportebene.

Vielen Dank für das Interview!

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