10 Fragen an Anja Combe von Sidefield

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teamWas genau dürfen wir uns unter Ihrem Startup vorstellen?

Sidefield ist eine Online-Management-Plattform für Fußballmannschaften. D.h. Freizeit- und Hobbymannschaften können sich auf Sidefield anmelden und ihre komplette interne Kommunikation & Orga- nisation über die App oder Webversion abwickeln. Die Funktionen umfassen die Organisation der Trainingszeiten und Spieltage, Statistikerfassung und einen Live-Ticker für Freunde und Fans. Unser Hauptaugenmerk liegt auf der Zeitersparnis für den Trainer, der mit Sidefield alles auf einer Plattform zusammenfassen kann und sich somit die aufwendige Kommunikation über verschiedene Plattformen spart. Kurzfristige Änderungen können z.B. mit einem Klick an alle Spieler per Push-Benachrichtigung kommuniziert werden, so ist mit wenig Aufwand jeder Spieler immer auf dem aktuellen Stand.

 

Wie ist die Geschäftsidee entstanden und wie funktioniert Ihr Geschäftsmodell?

Die Idee entstand aus der eigenen Not heraus. Rory spielt selbst bei einem Fußballverein hier in München und hat dadurch aus erster Hand mitbekommen, wie viel Aufwand die Trainer mit der Organisation und Kommunikation hatten, besonders wenn es kurzfristige Änderungen oder Absagen von Spieltagen gab. Dadurch, dass die Mannschaften heutzutage neben der eigenen Website und Emailverteilern auch noch Facebook und Whatsapp nutzen, kommt es häufig einem großem Mehraufwand für den Trainer der alle Plattformen aktuell halten muss. So kam es häufiger mal zu Missverständnissen, wie z.B. dass Spieler zur falschen Zeit am falschen Ort waren.

 

Wer sind die Gründer, was haben sie vorher gemacht und wie haben sie zueinander gefunden?

Gegründet wurde Sidefield 2014 von Rory Combe und mir (Anja Combe). Vor der Gründung war Rory bereits lange Zeit in der Webentwicklung tätig, ich im Marketing. Da wir auch privat ein Paar sind, hat es sich angeboten zusammen zu gründen. Besonders in der Anfangsphase ist es definitiv von Vorteil, wenn man innerhalb des Teams die wichtigsten Blöcke wie Programmierung und Marketing in Eigenregie abdecken kann.

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Was waren die größten Hürden auf dem Weg zur Gründung?

Auch mal Nein zu sagen. Wir haben schnell Angebote zu Kooperationen erhalten, welche auf den ersten Blick interessant klangen, doch Sidefield leider in eine falsche Richtung gedrängt hätten. In solchen Situationen ist es besonders in der Anfangsphase nicht immer leicht fokussiert zu bleiben und das große Ganze im Blick zu behalten.

 

Wie finanzieren Sie Ihr Startup?

Sidefield war von Anfang an eigenfinanziert, was seine Vor- und Nachteile hat. Das bedeutet zwar einerseits viel in Eigenregie zu erledigen, andererseits bedeutet es auch viel Freiheit in der Weiterentwicklung, da man keinem Investor Rechenschaft ablegen muss.

 

Wer sind Ihre Mitbewerber und wie grenzen Sie sich von Ihnen ab?

Es gibt vor allem im englischsprachigen Ausland bereits einige Team-Management Plattformen die ähnliche Funktionen wie Sidefield beinhalten. Allerdings sind diese generell auf Mannschaftssport ausgerichtet, also eher allgemein gehalten. Wir möchten uns davon abgrenzen und klar positionieren, indem wir Sidefield von Anfang an auf Fußball optimiert haben. Allgemein gehaltene Plattformen sind häufig eben auch nur eine mittelmäßige Lösung. Wir möchten spezialisiert auf die Anforderungen einer Fußballmannschaft eingehen.

 

Wie wollen Sie Ihr Startup bekannt machen?

Zurzeit testen wir den klassischen Marketing-Mix, d.h. eine Mischung aus Offline und Online-Maßnahmen wie z.B. Facebook Anzeigen, Google Adwords, Flyerverteilung und Direktmarketing. Außerdem versuchen wir unsere Reichweite durch verschiedene Kooperationen mit Partnern aus dem Sportbusiness zu stärken, was ganz erfolgsversprechend aussieht.

 

Wo stehen Sie mit Ihrem Startup in einem Jahr?

Uns war von vorhinein wichtig nicht nur auf Deutschland fokussiert zu sein, sondern Sidefield auch in anderen Sprachen anzubieten. So können wir Sidefield hoffentlich zu einem der wichtigsten Team-Management-Plattformen bringen, die in den verschiedensten Ländern der Welt genutzt wird.

 

Welche Tipps/Ratschläge würden Sie Gründern mit auf den Weg geben?

Auf die letzten Monate zurückblickend muss ich sagen, dass das Gründerteam fast noch wichtiger ist als die eigentliche Idee. Man darf nicht unterschätzen wie anstrengend eine Gründung wirklich ist. Privatleben und Hobbys bleiben oft auf der Strecke, und die ersten Monate befindet man sich häufig auf einer emotionalen Achterbahn. Da ist es enorm wichtig einen Teampartner an der Seite zu haben der einem in stressigen Zeiten den Rücken stärkt, mit dem man aber auch die kleinen Erfolge feiern kann. Trotzdem würde ich jedem raten, an seine Idee zu glauben und sich einfach zu trauen. So viel wie im
ersten Jahr einer Gründung wird man nie wieder lernen.

 

Was spricht für und was gegen eine Gründung im Sportbusiness?

Rein gar nix spricht dagegen. Die Atmosphäre im Sportbusiness ist bodenständig und man arbeitet tagtäglich mit Leuten die ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht haben, so wie wir – was will man mehr.

 

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

 

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Mehr Informationen unter https://sidefield.com/

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