10 Fragen an Christoph von Külmer von der SportBrain Entertainment GmbH

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Foto-ChristophvonKülmer-kleinStellen Sie sich, Ihren aktuellen Job und Ihr Unternehmen/Ihre Institution vor.
Mein Name ist Christoph von Külmer (33) und ich bin Gründer und Geschäftsführer der SportBrain Entertainment GmbH. Wir betreuen als Social Media Agentur zahlreiche namhafte Kunden in den verschiedenen Bereichen des Social Media Marketings und betreiben das größte Sportquiz-Portal im Internet.
So sind wir zum Beispiel die Social Media Agentur von BAUHAUS Deutschland und betreuen den gesamten Auftritt auf Facebook, Twitter und +Google. Zudem gehören zu unseren weiteren Kunden u.a. SKY Deutschland, Borussia Dortmund, FC Augsburg, Adler Mannheim, betathome, Karstadt sports, DOYOUFOOTBALL und Pelé Sports Deutschland.

Unsere Agentur hat sich seit der Gründung im Herbst 2010 stetig weiterentwickelt und wir haben viele neue Geschäftsfelder ins Portfolio aufgenommen. So bieten wir mittlerweile sehr erfolgreiche Facebook Marketing Strategien an, um die Fans unserer Kunden durch spielerische Interaktionen und Emotionen an die Marke zu binden sowie neue Fans zu generieren. Besonders stolz sind wir in diesem Zusammenhang auf unsere Sportquiz-Applikation, die wir schon für über 30 Kunden ganz individuell und mit durchweg positiver Resonanz umgesetzt haben. Ein Beispiel dafür ist das BAUHAUS Bundesliga-Quiz, das schon über 200.000-mal gespielt wurde. Wir haben in unserer Agentur schon aufgrund der sportbegeisterten Mitarbeiter ein großes Sportlerherz und freuen uns, dass wir mit so vielen Kunden aus dem Bereich Sport zusammenarbeiten können.

Was sind die Hauptaufgaben in Ihrem aktuellen Job? Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?
Die Hauptaufgaben als Geschäftsführer bei SportBrain liegen im kompletten Projektmanagement, der Finanzplanung und der Strategieplanung. Darüber hinaus betreue ich den Social Media Auftritt von BAUHAUS Deutschland und bin persönlicher Ansprechpartner in allen Fragen des Unternehmens in diesem Bereich. Zusammen mit meinen Kollegen erstelle ich zudem die Redaktionspläne der Kunden und versuche neue Partner für unsere Agentur zu gewinnen.

Mein typischer Arbeitstag besteht aus vielen Gesprächen mit meinen Kollegen, in welchen wir die einzelnen redaktionellen Social Media Inhalte für unsere Kunden planen und dann auch praktisch umsetzen. Dazu gehört natürlich auch viel Recherche, Bildbearbeitung und Wording. Im Laufe des Tages kommen dann noch zahlreiche Telefonate, Email-Verkehr und sonstige Korrespondenz hinzu.
In unserem jungen Team macht die Arbeit auf jeden Fall Spaß und ich freue mich auf jeden Arbeitstag und die spannenden Aufgaben.

Welchen Karriereweg haben Sie eingeschlagen um dorthin zu kommen, wo Sie heute sind?
Ich habe bereits zu Schulzeiten gewusst, dass ich in irgendeiner Funktion im Sportbereich arbeiten möchte. So entschied ich mich dann auch nach langer Recherche für das Studium der Sportwissenschaften an der TU München, wo ich mich auf die Fachrichtung Medien und Kommunikationswissenschaften festgelegt habe. Schon während dieser Zeit absolvierte ich lange Praktika bei SPORTFIVE in Hamburg und bei der DaimerChrysler AG in Stuttgart in den Bereichen Medien und Sportkommunikation. Auch bei der FIFA Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland war ich als Mitarbeiter im Bereich Internationale Presse hautnah dabei und konnte viele Dinge dazu lernen und Erfahrungen sammeln. Nach meinem Studium habe ich dann als Erstes bei der München Marathon GmbH in der Presseabteilung gearbeitet.
Nach einem etwas längeren Auslandsaufenthalt hatte ich dann die Idee zu Sportbrain.de, dem ersten Online-Sportquizportal im Internet. Der Sport spielt in der täglichen Alltagsdiskussion vieler Menschen eine übergeordnete Rolle und ich wollte dieses Sportwissen mit unserer neuen Seite zum ersten Mal im Stile von ´Wer wird Millionär´ testen. Zusammen mit der DKN GmbH aus Düsseldorf habe ich dann die SportBrain Entertainment GmbH gegründet und das Portal aufgebaut. Schon bald hatten wir mit Borussia Dortmund, dem FC Augsburg oder auch Pelé Sports die ersten interessierten Kunden, die diese Interaktion mit den Sportfans sehr spannend fanden.
In den letzten beiden Jahren habe ich das Unternehmen dann immer weiter ausgebaut und neue Geschäftsfelder im Bereich Social Media entwickelt. SportBrain ist mittlerweile so etabliert, dass wir BAUHAUS Deutschland als Hauptkunden gewinnen konnten. Dies wäre natürlich ohne mein Team nicht möglich gewesen, weshalb ich mich hier auch mal bei meinen Mitarbeitern bedanken will, die SportBrain jeden Tag weiter nach vorne bringen.

Welche Fähigkeiten sind in Ihrem aktuellen Job gefragt?
In meinem Job sind vor allem Motivation, Organisation, Kommunikationsstärke, Kreativität, Führungsstärke und Handlungsgeschick gefragt. Eine eigene Firma zu besitzen bedeutet jeden Tag neue Herausforderungen zu meistern, und das oftmals 7 Tage die Woche. Zudem sollte man als Geschäftsführer immer die Firma im Gesamtüberblick haben und wissen bzw. einschätzen können in welche Richtung sich die Branche entwickelt, um Risiken fürs eigene Unternehmen zu minimieren und entsprechend Potenziale und Chancen frühzeitig zu erkennen. Wichtig ist auch sich nicht zu wichtig zu nehmen, sondern versuchen zusammen als Team das Boot auf Kurs zu halten.

Was sind die wichtigsten Eigenschaften, die ein Sportmanager braucht?
Ich denke, dass man die verschiedenen Jobs in der vielfältigen Sportbranche nicht verallgemeinern kann. In meiner Tätigkeit spielen Zielstrebigkeit, Motivation und Kreativität eine übergeordnete Rolle.

Was war aus Ihrer Sicht die wichtigste Weichenstellung zu Beginn Ihrer Laufbahn?
Natürlich war es von großem Vorteil, dass ich schon sehr früh wusste in welchem Feld ich arbeiten möchte. Zudem haben mir Auswahl des Studiums und die zahlreichen Praktika im Sportbereich sehr weitergeholfen. Und dann war es natürlich der gewagte Schritt in die Selbstständigkeit, den ich aber noch keine Sekunde bereut habe.

Welche Tipps/Ratschläge würden Sie Kandidaten geben, die sich für eine Karriere im Sportmanagement interessieren?
Macht Praktika, baut ein Netzwerk auf und seid nicht zu sehr auf eine Sportbranche fixiert. Man sollte in unterschiedliche Bereiche hineinschnuppern und sich viele Optionen schaffen, denn oftmals kommt es doch anders als man denkt.

Was spricht für und was gegen einen Job im Sportbusiness?
Für einen Job spricht auf jeden Fall, dass man in einer spannenden und höchst abwechslungsreichen Branche tätig ist, die sich ständig weiterentwickelt. Außerdem kommt dazu, dass der Sport in der gesamten Bevölkerung auf riesiges Interesse stößt und Emotionen weckt.
Dagegen sprechen vielleicht die Verdienstchancen und eine mögliche Abhängigkeit vom sportlichen Erfolg/Misserfolg eines Teams.

Was war das Highlight in Ihrer bisherigen Karriere?
Es gibt sehr viele Highlights, aber ein besonderer Moment war, als unsere Server zusammengebrochen sind, weil knapp 40.000 Spieler gleichzeitig das Borussia Dortmund Facebook Quiz aufgerufen haben. Das klingt jetzt komisch, aber dieser Moment war für uns der Beweis, dass großes Interesse der Fans besteht und wir mit SportBrain nun angekommen sind. Wir haben die Server übrigens schnell wieder zum Laufen gebracht und Borussia Dortmund hatte danach eine sensationelle Resonanz mit einer immensen Fansteigerung.

Wie stellen Sie sich Ihren weiteren Karriereweg vor?
Ich hoffe, dass wir in Zukunft mit SportBrain noch viele spannende Projekte realisieren und weitere Kunden mit unserer Arbeit überzeugen. Zudem möchten wir uns und unser Portfolio natürlich auch weiterentwickeln, um der Nachfrage auf dem Markt weiterhin gerecht zu werden.

Vielen DANK für das Interview!

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