10 Fragen an Dominik Kaesberg von der Agentur FUSSBALLMARKT

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Foto Dominik KaesbergStellen Sie sich, Ihren aktuellen Job und Ihr Unternehmen/Ihre Institution vor.
Mein Name ist Dominik Kaesberg, Geschäftsführer und Inhaber der Agentur FUSSBALLMARKT aus Köln. Dies ist eine kleine aber feine Agentur mit den Schwerpunkten Athleten- und Fußball-Freestyler-Vermarktung, Sponsoringaktivierung und Fußball-Events allgemein.

Was sind die Hauptaufgaben in Ihrem aktuellen Job? Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?
Unser Tagesgeschäft besteht aus der Koordination und Akquise von Terminen / Auftritten für unsere Fußball-Künstler sowie der Akquise von Sponsorpartnern für unsere Spieler/innen. Einen Großteil der Arbeitszeit verbringen wir im Büro. Aber auch Außentermine auf z.B. Sportkongressen und -Veranstaltungen sowie auf den zu bespielenden Events stehen immer wieder an. Zum einen zur Koordination und zum anderen aus Akquisegründen.

Welchen Karriereweg haben Sie eingeschlagen um dorthin zu kommen, wo Sie heute sind?
Zunächst einmal verfüge ich über ein großes Netzwerk aufgrund meiner Spieler-Laufbahn (u.a. SC Paderborn, Bayern Hof, Bonner SC, Viktoria Köln), das immer sehr hilfreich ist. In Bayreuth habe ich den Studiengang der Diplom-Sportökönomie absolviert. Von 2000-2004 habe ich bei der „alles fussball“ Management GmbH in Bonn gearbeitet, bevor ich ab April 2004 die Agentur FUSSBALLMARKT ins Leben gerufen habe.

Welche Fähigkeiten sind in Ihrem aktuellen Job gefragt?
Umgang mit Menschen / Sportlern, Verhandlungsgeschick, Auf- und Ausbau eines sport- bzw. fußballaffinen Netzwerks.

Was sind die wichtigsten Eigenschaften, die ein Sportmanager braucht?
Kontaktfreude und -pflege sowie die Fähigkeit diverse Angebote und Nachfrager zusammen zu bringen.

Was war aus Ihrer Sicht die wichtigste Weichenstellung zu Beginn Ihrer Laufbahn?
Die Leidenschaft für den Fußball und der Wille etwas Eigenständiges aufzubauen.

Welche Tipps/Ratschläge würden Sie Kandidaten geben, die sich für eine Karriere im Sportmanagement interessieren?
Eine fundierte Ausbildung ist sicher eine gute Basis, aber aus meiner Sicht sind Kontakte und erste Erfahrungen in der Arbeitswelt das A&O. Daher rate ich allen möglichst frühzeitig die Fühler in die Arbeitswelt auszustrecken.

Was spricht für und was gegen einen Job im Sportbusiness?
Sportler, die sich oftmals auch hinter den diversen Jobs befinden, sind oft auch etwas „lockerer“ und sehr oft teamfähig unterwegs. Wer den Sport mag, kann somit sein Hobby zum Beruf machen. Die Sportwelt ist aber auch oft sehr schnelllebig.

Was war das Highlight in Ihrer bisherigen Karriere?
Unsere Aufträge im Bereich der Freestyle-Fußball-Entertainments bei den EM Events 2008 in der Schweiz und 2012 in Polen sowie die Audi Cups 2009 und 2013.

Wie stellen Sie sich Ihren weiteren Karriereweg vor?
Ausbau der Athleten-Vermarktung hin zum Testimonial-Berater für Firmen bzw. Unternehmen. Weitere Diversifizierung im Fußball-Business.

Vielen DANK für das Interview!

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