10 Fragen an Lars Poppke und Jens Freiberger von SPORTMEO

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gruender-sportmeo_quer_webWas genau dürfen wir uns unter Ihrem Startup vorstellen?

SPORTMEO ist eine Softwarelösung zum Orga- nisieren von Terminen, Kursen und Sportplätzen für Vereine, Tanzschule oder Fitness Studios, die es den Mitgliedern ermöglicht, ihren Teilnehmerplatz online zu reservieren.

Da die Software direkt im Browser läuft, ist keine Installation nötig und es kann mit einem Klick auf sportmeo.com direkt gestartet werden. Mitglieder können sich für die Termine, Kurse oder Benutzung der Sportplätze anmelden – per PC, Mac, Tablet, Smartphone oder manuell per Email oder Telefon.

 

Wie ist die Geschäftsidee entstanden und wie funktioniert Ihr Geschäftsmodell?

Die Idee zu SPORTMEO entstand durch die langjährige Zusammenarbeit mit dem Sportverein TV Jahn in Rheine, für den wir eine Zutrittslösung für die Mitglieder entwickelten.

Für Sportarten mit begrenzten Plätzen, wie z.B. Indoor-Cycling oder Tennis, wurde dann eine Lösung gesucht, die den Servicekräften und Trainern die einfache Organisation ermöglicht und vor allem den Mitgliedern jederzeit ermöglicht per Smartphone, PC & Co. zu sehen, wie viele Plätze in einem Kurs noch frei sind, oder ob ein Trainingsraum/-Platz noch nicht belegt ist und sich direkt anzumelden.

Ein SPORTMEO-Portal ist für den Betreiber als auch für die Mitglieder kostenlos. Größere Vereine und Studios, sprich ab einer gewissen Anzahl an Nutzern und Trainern, zahlen eine geringe monatliche Pauschale.

 

Wer sind die Gründer, was haben sie vorher gemacht und wie haben sie zueinander gefunden?

Hinter SPORTMEO steckt die etrada GmbH, gegründet von Jens Freiberger und Lars Poppke, die schon seit dem Jahr 2006 gemeinsam individuelle Softwarelösungen entwickeln. Ihre bekannteste Softwarelösung ist vermutlich die gleichnamige Software „etrada“, eine Softwarelösung die alle Prozesse im Onlinehandel abgedeckt.

Gefunden haben sich die beiden Gründer über den Bekanntenkreis, als für ein Projekt gleichermaßen Softwareentwickler, wie Jens Freiberger, und Screendesigner, wie Lars Poppke, gesucht wurden.

 

Was waren die größten Hürden auf dem Weg zur Gründung?

Die Gründung an sich ist nicht das Thema, sondern einen Markt für sich zu entdecken, eine innovative Idee zu haben und an seinen Erfolg zu glauben. Die Finanzierung ist natürlich auch immer ein Knackpunkt…

 

Wie finanzieren Sie Ihr Startup?

SPORTMEO ist 100% eigenfinanziert. Da wir die Softwarelösung von Anfang an zwar universell nutzbar für alle Sportvereine, Tanzschulen und Fitnessstudios gehalten haben, aber mit dem TV Jahn auch direkt den ersten Kunden hatten, der wertvolle Ideen mit einfließen ließ, waren schnell weitere Sportvereine und Studios durch die Empfehlung des Vereins und der Vereinsmitgliedern gewonnen.

Bisher dürfen wir die vielen Stunden, die in die Entwicklung eingeflossen sind und täglich einfließen, sicherlich noch nicht zählen, aber das durchweg positive Feedback von den Anwendern, die SPORTMEO bereits nutzen, motiviert uns wahnsinnig.

 

Wer sind Ihre Mitbewerber und wie grenzen Sie sich von Ihnen ab?

Es gibt zwar bereits eine große Anzahl an Programmen zur Vereinsverwaltung, aber die meisten ziehen nur rein auf die Buchhaltung und Mitgliedsverwaltung ab. Benutzerfreundlichkeit, die flexible Verwendung ohne Installation auf Computern, Smartphones und Tablets und vor allem die direkte Nutzungsmöglichkeit für die Mitglieder, sucht man in einer klassischen Vereinssoftware vergeblich. Auf diesen Bereich konzentrieren wir uns 100%ig, unabhängig von einer Vereins-/Studiosoftware.

 

Wie wollen Sie Ihr Startup bekannt machen?

Bisher spricht sich SPORTMEO für Indoor-Cycling, Tennis und Fitnesskurse schon ganz gut bei den Sportvereinen und Studiobetreibern von selbst herum. Wir planen aber in nächster Zeit auch Präsentationen in den Sportverbänden, um noch mehr Vorstände auf den Nutzen für Verwaltung und Mitglieder aufmerksam zu machen. So nette Interviews wie mit Ihnen helfen natürlich auch SPORTMEO bekannter zu machen! :-)

 

Wo stehen Sie mit Ihrem Startup in einem Jahr?

In einem Jahr nutzen sicherlich viele Sportvereine und Studios SPORTMEO, um sich und ihren Mitgliedern die Kurs- und Sportplatzverwaltung leichter zu machen.

Wir haben außerdem noch einige gute Ideen mit Vereinen ausgearbeitet, die wir in diesem Jahr in
SPORTMEO umsetzen werden.

 

Welche Tipps/Ratschläge würden Sie Gründern mit auf den Weg geben?

Erst einmal sollte man eine genaue Marktanalyse machen: welcher Markt interessiert mich, mit welchen Problemen kämpft der Markt und wie kann ich diese Probleme lösen. Dann stellt sich natürlich die Frage nach der Finanzierung: habe ich selbst Startkapital, kann ich andere Unternehmen von meiner Idee überzeugen oder gibt es vielleicht sogar erste Kunden, die direkt einbezogen werden können und somit nicht nur ihre Ideen mit einbringen, sondern sich auch an einem (kleinen) Teil der Aufwände beteiligen können.

 

Was spricht für und was gegen eine Gründung im Sportbusiness?

Das Sportbusiness macht einfach Spaß: wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Kommunikation in der Sportbranche viel entspannter ist, als in so manch anderer Branche.

Ob die eigene Idee gegen eine Gründung im Sportbusiness spricht, hängt sicherlich nicht nur von dem Produkt ab (braucht die Sportbranche dieses Produkt wirklich?), sondern muss auch zum Budget der Zielgruppe passen – denn nicht jeder Verein oder jedes Studio hat vielleicht auch das Budget für ein neues Produkt.

 

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

 

Mehr Informationen unter http://sportmeo.com/

 

 

 

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