10 Fragen an Mario Neunaber von sport connects

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Foto-Mario-NeunaberWas genau dürfen wir uns unter Ihrem Startup vorstellen?
Bei sport connects geht es um das Thema “Karriere nach der Sportkarriere”. Ich will durch mein großes Netzwerk dafür sorgen, dass Profisportler am Ende ihrer Karriere einen reibungslosen Übergang in die freie Wirtschaft hinbekommen. Zudem biete ich eine Art Laufbahn-Coaching, bei dem es darum geht, Sportlern mit Hilfe von Studienpartnern auf die zweite Karriere vorzubereiten. Mentoren, die von ihrer Zeit als Profisportler, sowie den Schwierigkeiten des Jobeinstiegs berichten können, runden das Angebot ab.

Wie ist die Geschäftsidee entstanden und wie funktioniert Ihr Geschäftsmodell?
Die Idee entstand als ich nach bestandener Prüfung zum Sportökonom (FH) zahlreiche Bewerbungen schrieb und nur Absagen bekam. Wie ich erfuhr haben diese Erfahrung auch andere Sportler gemacht. So entstand die Idee ein Netzwerk zu gründen aus Sportlern auf der einen Seite und Unternehmern auf der anderen Seite, die diesen Sportlern den reibungslosen Berufseinstieg nach der Sportkarriere ermöglichen.

Wer sind die Gründer, was haben sie vorher gemacht und wie haben sie zueinander gefunden?
Alleiniger Gründer ist Mario Neunaber, der seit 2001 als Vertragsfußballer in der 2. und 3. Bundesliga spielt und auf mehr als 300 Pflichtspieleinsätze kommt. Zudem verfügt er über den Abschluss zum Sportökonom (FH) verfügt.

Was waren die größten Hürden auf dem Weg zur Gründung?
Die größte Hürde war letztendlich den Mut zu haben die Idee in die Realität umzusetzen. Ansonsten gab es keine großen Hürden.

Wie finanzieren Sie Ihr Startup?
Die Kosten sind glücklicherweise überschaubar. Die Gestaltung der neuen Homepage sehen ich als Investition – nicht als Kosten. Diese konnte ich von meinen gebildeten Rücklagen bezahlen. Ansonsten entstehen aktuell nur Fahrt- und Telefonkosten.

Wer sind Ihre Mitbewerber und wie grenzen Sie sich von ihnen ab?
Mitbewerber gibt es in der Form wenige bis keine. Die Berater im Fußballgeschäft konzentrieren sich fast ausschließlich auf die Vermittlung von Verein zu Verein. Am Ende der Karriere ist der Sportler schwer vermittelbar und für die meisten Berater nicht mehr interessant. Da kommt sport connects ins Spiel, die sich auf die Vermittlung des Sportlers in die freie Wirtschaft spezialisiert haben.

Wie wollen Sie Ihr Startup bekannt machen?
Ich habe einige Partner, die mir bei der Bekanntmachung meiner Idee behilflich sind. Zudem verfüge ich dank meiner Zeit als Vertragsfußballer über ein großes Netzwerk an Sportlern und Unternehmern. Erste Zeitungsberichte gab es auch schon, sowie die Einladung an einer Podiumsdiskussion zum Thema „Karriere nach der Sportkarriere“ teilzunehmen.

Wo stehen Sie mit Ihrem Startup in einem Jahr?
Ich hoffe, dass sich mein Netzwerk im nächsten Jahr sowohl auf Seite der Spieler, sowie der Seite der Unternehmen noch vergrößert. Zudem freue ich mich, wenn die Möglichkeit eines Fernstudiums vermehrt wahrgenommen wird, um sich rechtzeitig auf die Zeit nach der Sportkarriere vorzubereiten. Mein Ziel ist es zudem, Vorträge in den Nachwuchsleistungszentren zu halten, da ich es für authentischer halte, wenn jemand von seinen eigenen Erfahrungen berichtet und nicht nur aus Studienergebnissen berichtet. Für dieses Projekt konnte ich bereits ehemalige Erstliga-Spieler als Mentoren gewinnen.

Welche Tipps/Ratschläge würden Sie Gründern mit auf den Weg geben?
Wenn man von seiner Idee überzeugt ist, sollte man den Mut aufbringen und diese in die Realität umsetzen.

Was spricht für und was gegen eine Gründung im Sportbusiness?
Im Sportbusiness gibt es eine breite Masse an Bewerbern mit unterschiedlichsten Dienstleistungen. Man muss wissen, dass es eine große Konkurrenz auf dem Markt gibt. Allerdings auch viele die schnell wieder vom Markt verschwinden. Starke Partner und eine gezielte Positionierung am Markt erleichten den Einstieg im Sportbusiness.

Vielen Dank für das Interview!

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