10 Fragen an Sascha Fabian, den Gründer von der Sportmarketingagentur SPORTSFREUDE

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Sportmanager Sascha Fabian bei seinem SportjobWas genau dürfen wir uns unter Ihrem Startup vorstellen?
Die Sportmarketingagentur SPORTSFREUDE bündelt die positiven Werte des Sports, wie etwa Leidenschaft, Begeisterung, Siegeswille oder Fairness für ihre Klienten aus Spitzensport und Wirtschaft, um sie für Sportsponsoring-, Werbe-, sowie für interne/externe Kommunikationsmaßnahmen nutzbar zu machen oder um diese zu optimieren. Dabei bringen wir passende Plattformen oder bekannte Persönlichkeiten mit Unternehmen, Vereinen, Verbänden und Institutionen zusammen, welche über gemeinsame Ideale, Visionen und Ziele miteinander in Verbindung stehen – vielleicht ohne es bislang bemerkt zu haben. Hierfür entwickeln wir innovative Lösungsansätze und individuelle Strategien, um gemeinsam gesteckte Ziele zu erreichen und dabei optimale Ergebnisse zu erzielen.

Wie ist die Geschäftsidee entstanden und wie funktioniert Ihr Geschäftsmodell?
Aufgrund bestehender sehr guter Kontakte und einem sehr guten Netzwerk in die Branche lag es nach meiner Tätigkeit als „Leiter Testimonials und Events” bei der Burda Sports Group nahe, dieses für ein eigenes Start-up zu nutzen und weiter auszubauen. SPORTSFREUDE betreibt getreu des eigenen Claim Sportmarketing „mit Herz und Verstand“, d.h. der absolut vertrauensvolle und persönliche Kontakt und ein 100% transparenter und fairer Umgang mit unseren Klienten, Partnern und Kunden sind das oberste Prinzip.

Die Leistungen umfassen hierbei:
• Klientenmanagement
• Testimonialmanagement
• Vermittlung von Rednern und Moderatoren aus Sport & Entertainment
• Sportsponsoring-Beratung

Wer sind die Gründer, was haben sie vorher gemacht und wie haben sie zueinander gefunden?
Gründer ist Sascha Fabian, Rest siehe Frage oben.

Was waren die größten Hürden auf dem Weg zur Gründung?
Die größte Hürde ist sicherlich den großen Schritt von einer zunächst wagen Idee hin zur tatsächlichen Geschäftsgründung tatsächlich durchzuführen. Die Geschäftsidee kann in der Theorie noch so gut sein, der Businessplan vom Wirtschaftsprüfer abgesegnet sein: Ob es am Ende in der Praxis funktioniert – das kann einem niemand garantieren. Deshalb gehören zu einem solchen Schritt immer auch eine große Portion Mut zum Risiko und das Vertrauen in die eigenen Stärken und Talente.

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Wie finanzieren Sie Ihr Startup?
k. A.

Wer sind Ihre Mitbewerber und wie grenzen Sie sich von ihnen ab?
Sportmarketing-Agenturen, ob klein, mittel oder groß, gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Und die Sportbusinessbranche ist ein wahres Haifisch-Becken geworden. Was bei allem Geschäftssinn und der Jagd nach Profit jedoch sehr oft vergessen wird, ist der Aspekt der zwischenmenschlichen Beziehung zwischen Geschäftspartnern. Auch wenn es vielleicht etwas romantisch klingen mag, bin ich überzeugt davon, dass Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit und die Freude an dem was man tut, die wichtigsten Parameter für nachhaltiges Management sind, aus denen sich am Ende auch wirtschaftlicher Erfolg entwickelt. SPORTSFREUDE steht genau für diese Art und Weise der Geschäftstätigkeit und grenzt sich alleine deshalb bereits von vielen anderen Agenturen ab.

Wie wollen Sie Ihr Startup bekannt machen?
Geschickte und ausdauernde Pressearbeit / Unternehmenskommunikation ist hier sicherlich der erfolgversprechendste Weg. Soziale (Business-) Netzwerke wie Facebook, Twitter, Xing und LinkedIn sind hierbei unbedingt zu nutzen, da sie kostenfrei zur Verfügung gestellt werden und eine relativ hohe Reichweite in der relevanten Zielgruppe erreichen. Sie sind allerdings als Add-on zur klassischen Pressearbeit zu sehen, die sich insbesondere an Fachmagazine wie Sponsors, SponsorNews, Horizont, W&V etc. richtet.
Last but not least ist auch die gute alte Mundpropaganda ein sehr probates Mittel. Es heißt also raus aus dem Büro, sich in der Branche zeigen und vor allem: Kommunizieren und Networken!

Wo stehen Sie mit Ihrem Startup in einem Jahr?
Ich hoffe, dass die bislang sehr erfolgreiche Phase der Unternehmensgründung mit der Klienten- und Partnerakquise nahtlos in die Phase der Etablierung und Stabilisierung im Markt übergeht.

Welche Tipps/Ratschläge würden Sie Gründern mit auf den Weg geben?
Nicht von bürokratischen Hürden abschrecken lassen, sondern hartnäckig sein und sich nie zu schade sein, Fragen zu stellen. Gut informiert sein verschafft Selbstsicherheit. Sich selbst aber auch mal Fehler erlauben und eingestehen, jedoch auf jeden Fall daraus lernen und weitermachen. Und einen Gründerzuschuss zu beantragen ist zwar viel Aufwand und auch vielleicht nervig, aber wenn man ihn am Ende erhält, ist er eine gute Starthilfe und die Arbeit definitiv wert.

Was spricht für und was gegen eine Gründung im Sportbusiness?
Viele Mitbewerber, starker Verdrängungswettbewerb, oftmals geringere Verdienstchancen als in vergleichbaren Branchen im Dienstleistungssektor.

Vielen Dank für das Interview!

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