10 Fragen an Stefan Göke von GOKIXX

Veröffentlicht am von

Stefan_GökeWas genau dürfen wir uns unter Ihrem Startup vorstellen?

GOKIXX ist eine App für die besten Nachwuchs- fußballer in Deutschland. Wir haben sie entwickelt, um den Profis von morgen Zugang zu Insider-
Wissen in Form von Artikeln, Videos & Co. zu geben. So vernetzen wir Spieler mit ähnlichen
Karriere- Herausforderungen – exklusiv für
Top-Talente.

 

 

Wie ist die Geschäftsidee entstanden und wie funktioniert Ihr Geschäftsmodell?

Die Idee für GOKIXX ist durch einen Austausch mit Spielern in Leistungszentren entstanden, die parallel zur Schule alles geben, um den Beruf des Profifußballers einmal ausüben zu dürfen. Unser Angebot ist für die Spieler kostenlos und finanziert sich über Sponsoren und Content-Partner.

 

Wer sind die Gründer, was haben sie vorher gemacht und wie haben sie zueinander gefunden?

Ich habe GOKIXX vor gut anderthalb Jahren gegründet. Vorher war ich im digitalen Marketing in der Strategieberatung tätig und habe große Unternehmen in der Kommunikation mit den Millenials unterstützt. Parallel dazu habe ich über Erfolgsfaktoren von Spielerkarrieren im Profifußball geforscht. Unter anderen habe ich darüber promoviert und ein Buch geschrieben.

 

Was waren die größten Hürden auf dem Weg zur Gründung?

Die größte Hürde war es, ein Angebot zu schaffen, das den Spielern neue Informationen bietet und trotzdem kein Konfliktpotential mit ihren Vereinen und Experten vor Ort aufweist. Wir sind eine Ergänzung. In der Anfangszeit haben wir eng mit den Verantwortlichen der Klubs zusammengearbeitet, um sicherzustellen, dass die App seinen Platz im professionellen Nachwuchsfußball findet.

 

Wie finanzieren Sie Ihr Startup?

Wir arbeiten eng mit Partnern zusammen, die die Spitze des deutschen Nachwuchsfußballs unterstützen wollen. Gleichzeitig können sie dieses unbesetzte Thema in ihrer Kommunikation nutzen. Wir sind neu, digital und exklusiv.

 

Wer sind Ihre Mitbewerber und wie grenzen Sie sich von Ihnen ab?

Ein Angebot, dass voll auf die Perspektive der angehenden Profis zugeschnitten ist, gibt es noch nicht. Deshalb sind unsere größten Mitstreiter andere Apps, mit denen die Spieler Zeit verbringen. Facebook, YouTube oder Instagram zum Beispiel.

 

Wie wollen Sie Ihr Startup bekannt machen?

Wir haben uns ein großes Netzwerk im deutschen Profifußball erarbeitet und sprechen Schritt für Schritt mit den Vereinen über die GOKIXX-App. Momentan durchbrechen wir gerade die Marke von 1.000 Top-Spielern in der App. Die App wird in der Nische immer bekannter.

 

Wo stehen Sie mit Ihrem Startup in einem Jahr?

In einem Jahr werden alle Top-Nachwuchsspieler in den großen Vereinen GOKIXX kennen und wir werden mit ausgewählten strategischen Partnern das Konzept nachhaltig ausgebaut haben.

 

Welche Tipps/Ratschläge würden Sie Gründern mit auf den Weg geben?

Zu Beginn ist eine enge Zusammenarbeit mit den zukünftigen Nutzern extrem wichtig. Wir hatten eine Testgruppe von 30 Spielern unterschiedlichen Alters aus unterschiedlichen Vereinen, die Feedback zu einem Prototypen der App gegeben haben. Gleichzeitig haben wir auch Experten aus den Leistungszentren eingebunden und so das Konzept geschärft. Das hat uns beim Aufbau sehr geholfen.

 

Was spricht für und was gegen eine Gründung im Sportbusiness?

Das Sportbusiness ist ein absoluter Wachstumsmarkt. Gerade in den BRIC-Ländern entstehen durch die Digitalisierung viele Möglichkeiten über den Sport als emotionales Thema Konsumenten anzusprechen.

In Deutschland ist das Sportbusiness eine Branche, in der jeder jeden kennt. Am Anfang braucht man persönliche Kontakte, um Gehör zu finden und etwas Neues aufzubauen. Das ist eine große Herausforderung für junge Unternehmer und junge Startups. Aber: Wenn man sich einmal einen Namen gemacht hat, dann wird man auch weiterempfohlen.

 

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

 

 

Mehr Informationen auf http://gokixx.de/

 

nach oben