10 Fragen an Stefanie Kunzelnick vom Anpfiff ins Leben e.V.

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Steffi Kunzelnick_KiSM

 

 

 

 

 

 

 

STELLEN SIE SICH, IHREN AKTUELLEN JOB UND IHR UNTERNEHMEN/IHRE INSTITUTION VOR.

Mein Name ist Stefanie Kunzelnick und ich bin 30 Jahre jung. Seit etwas über 6 Jahren bin ich Teil von Anpfiff ins Leben e.V., dem deutschlandweiten Vorreiter in ganzheitlicher Jugendsportförderung.
„Anpfiff ins Leben“ unterstützt junge Sportlerinnen und Sportler dabei, sich bestmögliche Perspektiven für ihre private und berufliche Zukunft zu schaffen. Dabei kommt das durch die Europäische Union und das Bundesministerium für Soziales geförderte ganzheitliche Jugendförderkonzept mit den Säulen Sport, Schule, Beruf und Soziales zum Tragen. Werte für eine ganzheitliche Form der Persönlichkeitsentwicklung vermitteln wir – als gemeinnütziger Verein – über den Sport – aber nicht ausschließlich. Natürlich freuen wir uns darüber, wenn aus der Förderung von „Anpfiff ins Leben“ Talente hervorgehen, die im Profisport zu Hause sind. Da jedoch nur ein Bruchteil der geförderten Kinder und Jugendlichen damit später den Lebensunterhalt bestreiten kann, liegt unser Fokus auf einer ganzheitlichen Ausbildung.

„Anpfiff” lenkt dazu den Blick der aktuell mehr als 3.500 Jungen und Mädchen, die Mitglied in unseren 14 Partnersportvereinen in den Sportarten Fußball, Eishockey, Handball und Golf (zum Beispiel bei der TSG 1899 Hoffenheim, SV Waldhof Mannheim, FC-Astoria Walldorf, Jungadler Mannheim, Rhein-Neckar Löwen oder der Golf Club St. Leon-Rot) sind, bewusst über das Spielfeld hinaus.

Die jungen Sportlerinnen und Sportler werden im wahrsten Sinne des Wortes „fit gemacht“ fürs Leben: Die Bandbreite der Förderung ist individuell und reicht unter anderem vom kind- und jugendgerechten professionellen Training, der täglichen Hausaufgabenbetreuung über berufliche Orientierungskurse bis hin zu sozialen Aktivitäten, in die wir unsere Jugendlichen gezielt einbinden. Hier geht es um die Entwicklung von sozialer Kompetenz, Teamgeist und Fairplay-Verhalten. Dazu zählt auch, dass wir Chancengleichheit vorleben – und zwar unabhängig von der sozialen Herkunft und den individuellen Talenten im Sport. Sport ist dabei unser Hebel zur ganzheitlichen Bildung.

Was häufig im Verborgenen bleibt: An acht Standorten betreiben wir eigene Jugendförderzentren, die jeweils an mindestens einen der 14 Partnervereine angeschlossen sind. In den meisten „unserer“ Vereine leiten wir, neben der schulischen, beruflichen und sozialen Förderung der jungen Mitglieder, auch in sportlicher Hinsicht deren Jugendabteilungen. Konkret bedeutet dies, dass wir das fußballerische Ausbildungskonzept verantworten, Trainer einstellen und nach der eigens entwickelten Anpfiff-Philosophie ausbilden, die Mannschaften durch fest angestellte Jugendkoordinatoren steuern sowie die Vermarktung und Kommunikation umsetzen.

Für den im Jahre 2001 von Dietmar Hopp (Gründer der SAP und Anpfiff ins Leben e.V., Mäzen von 1899 Hoffenheim) und Anton Nagl (heutiger Ehrenpräsident von Anpfiff ins Leben e.V.) gegründeten Verein arbeiten tagtäglich über 50 fest angestellte Mitarbeiter, über 300 Trainer und Betreuer sowie zirka 70 Lehrkräfte und Pädagogen. Unterstützt wird der aktuell von Dietmar Pfähler (1.Vorsitzender) geführte Verein durch die Dietmar Hopp Stiftung sowie ein großes Netzwerk aus Sponsoren und Spendern, die neben finanzieller Unterstützung auch stark persönlich engagiert sind.

Das neueste Projekt ist die gezielte Förderung von Menschen mit Amputation, die wir über maßgenschneiderte Sportangebote zurück ins Leben führen möchten. Die im Bereich „Bewegungsförderung für Amputierte“ aufgebauten Mannschaften im Sitzvolleyball und Amputierten-Fußball sind bereits auf internationaler Ebene aktiv.
Meine Aufgabe als Mitglied der Vereinsführung (Management Board) ist es, den Verein strategisch weiterzuentwickeln und mit innovativen Ansätzen die sport-, wirtschafts-, bildungs-, und sozialpolitischen Aspekte der Zukunft in unser Konzept zu integrieren.

Mein Bestreben als Leitung der Abteilung Marketing/Kommunikation/Fundraising ist die Sicherstellung, dass die vielfältigen internen (Spieler, Eltern, Vereinsakteure, Lehrer, Trainer, Mitarbeiter) und externen Zielgruppen (Sponsoren, Spender, Medien, Verbände, breite Öffentlichkeit) stets bestens informiert, aufgeklärt und zur aktiven Unterstützung motiviert werden. Damit stärken wir auch die Marke „Anpfiff ins Leben“ weiter.

 

WAS SIND DIE HAUPTAUFGABEN IN IHREM AKTUELLEN JOB? WIE SIEHT EIN TYPISCHER ARBEITSTAG/ARBEITSWOCHE BEI IHNEN AUS?

Zu den Hauptaufgaben gehört es, die Förderaktivitäten in der breiten Öffentlichkeit zu positionieren. Marketingspezifische Aufgaben sind die Weiterentwicklung und Überwachung unserer Corporate Identity, die Konzeption und Umsetzung aller Printprodukte und Onlinekanäle zu koordinieren, klassische Kommunikation/PR/Medienarbeit zu gestalten und das Eventmanagement für den Gesamtverein umzusetzen. Weiter verantworte ich das strategische und operative Fundraising. Wir haben aktuell über 100 Partner aus der Wirtschaft, deren Engagements auf vielfältige Art und Weise konzipiert, umgesetzt und kommuniziert werden. Unser Ansatz orientiert sich stark am Relationship Fundraising mit dem Fokus auf Corporate Funding.

Um diesem großen Aufgabenspektrum gerecht zu werden, ist gutes Projektmanagement und Ausdauer gefragt. Kein Tag ist gleich. Häufig umfasst er neben Zeiten im Büro auch viel Präsenz vor Ort bei Sponsoren, Dienstleistern und Partnern sowie Repräsentanzen bei Veranstaltungen am Abend. Auch das Wochenende steht häufig im Zeichen des Sports, zum Beispiel wenn ich Spiele unserer Bundesliga- und Juniorenteams besuche.

In der vergangenen Woche standen bspw. folgende Aufgaben an:

Interne Teammeetings, Agenturbriefing zum Webseiten-Relaunch und der Entwicklung einer Unterstützer-App, Neu-Akquise von Sponsoren, Konzeption Fundraising-Kampagne und Aktivitäten zum 15. Geburtstag von Anpfiff ins Leben e.V. 2016/2017, inhaltliche/vertragliche Gestaltung von neuen Sponsoring-Engagements (unser Credo: nichts von der Stange), Beratung eines potentiellen Sponsors zu CSR-Strategien und Informationen darüber, wie Anpfiff ins Leben e.V. Teil dieser werden kann, Teilnahme Pressekonferenz (z.B. zur Bekanntgabe neuer Projekte mit Sponsoren), Fertigstellung und finale Abnahme der neuen Printbroschüren, Redaktionssitzung zur Absprache der wöchentlichen Kommunikationsaktivitäten, Besuch der Jugendförderzentren zum Update aktueller Projekte, Meeting zu neuen Merchandisingartikeln, Projekt- und Eventmanagement (z.B. Inklusiver Lauftag, Internationaler U14 Jugendfußball-Cup), Absprachen mit Verantwortlichen unserer Partnervereine, Sitzung mit den Kollegen aus der Vereinsführung, Repräsentanz U19 Halbfinale um die Deutsche Fußballmeisterschaft, Vortrag an der Uni und bei einem Unternehmernetzwerktreffen.

Ein Anliegen ist es mir dabei stets, meine Führungsverantwortung integer wahrzunehmen und das Team an den individuellen Stärken orientiert weiterzuentwickeln.

 

WELCHEN KARRIEREWEG HABEN SIE EINGESCHLAGEN UM DORTHIN ZU KOMMEN, WO SIE HEUTE SIND?

Ich habe früh angefangen, mich zu engagieren. Zu Beginn war ich ehrenamtlich im heimischen Reitverein tätig, habe im elterlichen Betrieb geholfen, Praktika zu Schulzeiten gemacht und jede Gelegenheit genutzt, aktiv zu sein und Erfahrungen zu sammeln. So beispielsweise im Alter von 16 Jahren mit Ferienjobs in Großbritannien und Spanien oder als Volunteer bei den Europameisterschaften im Springreiten mit 17 Jahren.

Ich wollte mich unbedingt dort bewerben, wo ich meine Leidenschaft mit dem Beruf verbinden konnte. Ich habe daher 2004 meine Bewerbung für das Pflichtpraktikum (zur Zulassung zum Bachelorstudium „Internationales Management“ in Heidelberg) an die Organisatoren des größten Reitsportevents der Welt, dem CHIO Aachen, gesendet. Ich konnte es kaum glauben, als ich zum Vorstellungsgespräch eingeladen und aus über 500 Bewerbern ausgewählt wurde.

Und es kam noch besser: Ich hatte auch weiterhin die Chance in Aachen zu arbeiten und verbrachte dann beruflich die Zeit parallel zum Bachelorstudium (2004 bis 2008) beim Weltfest des Pferdesports, welches durch den Aachen-Laurensberger Rennverein (Vorstandsvorsitzender Frank Kemperman) und der Aachener Reitturnier GmbH (Geschäftsführer Michael Mronz) veranstaltet wird. 2006 stand dabei auch ein Einsatz als Disziplinverantwortliche für die Weltmeisterschaften im Reitsport auf dem Programm. 2008 unterbrach ich sogar mein Studium für eine Interims Management Position in der Sportabteilung. Zwei Monate vor beziehungsweise während der Olympischen Spiele in Beijing bzw. Hongkong war ich im Projektmanagement aktiv. Alles in allem eine unglaublich herausfordernde und prägende Zeit, die ich Dank der großartigen Unterstützung von Frank Kemperman und Birgit Rosenberg (Leitung Abteilung Sport, CHIO Aachen) erleben durfte.

Zum Abschluss meines Bachelorstudiums 2009 war ich dann wieder in Heidelberg gefordert. Ich hatte zwischenzeitlich bei einer der erfolgreichsten Organisation im Sport Feuer fürs Sportmanagement gefangen und wollte mich auch künftig auf hohem Niveau weiterentwickeln. So bewarb ich mich parallel um eine Werkstudentenstelle im Golf Club St. Leon-Rot und bekam hier die Chance im Mitgliedermanagement und Marketing das Team zu unterstützen. Bei Eicko Schulz-Hanssen (Geschäftsführer), Anke Heinen (Leitung Mitgliedermanagement) und Barbara Bender (heutige kaufmännische Leitung 1899 Hoffenheim e.V.) habe ich neben vermarktungs- und kommunikationsspezifischen Aspekten unglaublich viel über Organisation, Personal- und Servicemanagement sowie professionelle Führung eines Clubs gelernt.

Unmittelbar nach meinem Abschluss erhielt ich dann das Angebot bei Anpfiff ins Leben e.V. mitzuwirken. In der Zeit seit 2009 durchlief ich dann mehrere Stationen, vom Kooperationsmanagement über den Aufbau und die Leitung der Abteilung Marketing/Kommunikation/Fundraising bis hin zur Rolle als Mitglied der Vereinsführung.

Dietmar Hopp und Anton Nagl unterstützten meinen Wunsch und ermöglichten es mir auch, parallel ein Doppelmasterprogramm zu absolvieren – 4 Länder, 2 Jahre, 2 Abschlüsse (Master of Arts in Sustainable Management & Leadership und Master of Business Administration) – eine großartige Erfahrung! Dabei habe ich viel wertvolles Wissen und Kompetenzen im Kontext Sport, Wirtschaft und nachhaltige verantwortungsvolle Unternehmensführung dazugewonnen, auf die ich immer wieder im täglichen Handeln zurückgreife.

Auch meine Kollegen, sei es bei „Anpfiff ins Leben“, bei 1899 Hoffenheim oder den weiteren Partnervereinen sind mir ebenso wie unsere Partner aus der Wirtschaft immer wieder wertvolle Ratgeber und Mentoren.

Ich bin allen Menschen, denen ich in all dieser Zeit begegnet bin, zutiefst verbunden und dankbar. Jeder Austausch ist etwas Besonderes. Ich lerne durch jede einzelne Erfahrung dazu und erweitere meinen Horizont – dies bereichert mich und mein Leben ungemein.

Nach etwas mehr als sechs Jahren bei Anpfiff ins Leben e.V. bin ich immer noch motiviert wie am ersten Tag.

 

WELCHE FÄHIGKEITEN SIND IN IHREM AKTUELLEN JOB GEFRAGT?

Übersicht und Organisationsfähigkeit, Entscheidungskompetenz, Lösungsorientierung, Empathie und politische Diplomatie, komplexe System verstehen und in den richtigen Kontext einordnen, strategisches Denken, Kreativität, Spaß am „Begeistern und Überzeugen“ (gerade im Hinblick auf die Gewinnung neuer Sponsoren und Spendern).

Eine besondere Herangehensweise fordere ich von meinem Team und mir in Sachen Sponsorenakquise und nachhaltige Begeisterung unserer Partner für unsere Förderaktivitäten. Die individuelle Ansprache, auf den Sponsor zugeschnittene inhaltliche Ausarbeitung des Engagements, der auf Wirkung ausgerichtete, skalierfähige Kooperationsansatz sowie die persönliche und konstante Betreuung der Partner stehen dabei im Vordergrund. Anpfiff ins Leben e.V. ist mittlerweile eine starke Marke, mit der Unternehmen authentisch ihre sozialen Aktivitäten bzw. ihre Corporate Social Responsibility mit Leben füllen. Hieran knüpft eine große beiderseitige Verantwortung an, die wir sehr ernst nehmen und regelmäßig prüfen, ob wir dieser gerecht werden.

 

WAS SIND DIE WICHTIGSTEN EIGENSCHAFTEN, DIE EIN SPORTMANAGER BRAUCHT?

Hundert Prozent Leidenschaft, Ausdauer, Belastbarkeit, Diplomatie, Eloquenz und Durchsetzungsvermögen. Sich selbst gut zu kennen, reflektieren zu können und daraus sein künftiges Handeln abzuleiten – das sollte aber auch für jedes andere Berufsfeld gegeben sein.

 

WAS WAR AUS IHRER SICHT DIE WICHTIGSTE WEICHENSTELLUNG ZU BEGINN IHRER LAUFBAHN?

Ich interessierte mich von jeher schon für Sport und übte verschiedene Sportarten aus. Meine große Leidenschaft zu Jugendzeiten war der Springsport. Der Umgang mit meinen Pferden, hartes Training und Leistung auf den Punkt bei wichtigen nationalen und internationalen Turnieren waren für mich die besten Learnings.

Meine Eltern haben volles Kommittent, hohen Einsatz und ganze Konzentration aufs Wesentliche gefordert, nebst schulischen Leistungen. Das war auch notwendig, denn die Leistung des Pferdes kann nur so gut sein, wie man selbst. Hatte man einmal einen weniger guten Turniertag, musste man schnell wieder umschalten und beim nächsten Mal wieder sein Bestes geben!

Die Belastung war hoch, aber mich hat es gelehrt, dass man mit Selbstvertrauen, Ausdauer, Mut und vor allem Demut alles erreichen kann.

Ich war am Ende meiner Zeit im Juniorenbereich sehr erfolgreich. Alle dachten, ich würde eine Profikarriere im aktiven Reitsport verfolgen. Aber ich hatte längst anderes im Kopf. Ich wollte studieren, im Ausland arbeiten, in der Wirtschaft mit Bezug zum Sport oder bei großen Sportorganisationen mitwirken. Dafür habe ich den Reitsport aufgegeben.

Es war anfangs unglaublich schwierig, aber heute weiß ich, dass es genau richtig war, einen klaren Cut zu machen. So konnte ich mich nach knapp 15 Jahren im Reitsport voll und ganz auf den weiteren beruflichen Weg konzentrieren.

 

WELCHE TIPPS/RATSCHLÄGE WÜRDEN SIE KANDIDATEN GEBEN, DIE SICH FÜR EINE KARRIERE IM SPORTMANAGEMENT INTERESSIEREN?

Wer vor dem Entschluss steht, welcher Studiengang es sein soll, dem empfehle ich einen allgemeinen BWL/Management Studiengang mit anschließendem fachspezifischen Master, optimal mit zwei bis drei Jahren Berufserfahrung.

Für alle diejenigen, die vor der ersten beruflichen Station stehen oder schon mitten drin sind:

Von Beginn an ein eigenes Netzwerk aufbauen und pflegen. Gerade im Sport ist die Welt sehr klein!

Genau beobachten, Zusammenhänge verstehen lernen und das große Ganze im Blick haben.

Augen zu und durch bei großen Herausforderungen! Schwimmen, wenn man ins kalte Wasser geworfen wird, sich nicht vor der Verantwortung oder Veränderung scheuen. Gerne auch den Rat erfahrener Kollegen einholen!

Selbstvertrauen in sich haben, sich selbst nicht allzu wichtig nehmen und auf dem Boden bleiben!

 

WAS SPRICHT FÜR UND WAS GEGEN EINEN JOB IM SPORTBUSINESS?

Pro:
Interessante Aufgaben, Abwechslung, Emotionen pur, eigenverantwortliches Engagement, man kann etwas bewegen!

Contra:
Im Umkehrschluss die Emotionen, die nicht immer eine sachliche Bewertung und rationales Management zulassen, kurzfristig wechselnde Anforderungen, häufig Unwissenheit, was als Nächstes auf einen zukommt!

 

WAS WAR DAS HIGHLIGHT IN IHRER BISHERIGEN KARRIERE?

Olympische Spiele, Weltmeisterschaften, Europameisterschaften, CHIO Aachen, Bundesligasport im Fußball, Eishockey, Handball und Golf sowie paralympischer Sport bei Anpfiff ins Leben e.V. – ich kann und möchte mich nicht wirklich festlegen.

Ich bin sehr dankbar, dass man mir so jung schon die Chance gegeben hat, in vielen verschiedenen Projekten des (Sport)Business mitzuwirken.
Als junger Mensch verantwortungsvolle Aufgaben aufgetragen zu bekommen, aus Ideen wertvolle sinnstiftende Projekte entwickeln zu können, eigenverantwortlich agieren zu dürfen, Verhandlungen zu führen, Teams zu leiten und dabei stets das Vertrauen der Führung zu haben, macht mich immer wieder stolz und motiviert mich ungemein!

 

WIE STELLEN SIE SICH IHREN WEITEREN KARRIEREWEG VOR?

Ich habe in all den Jahren immer wieder erlebt, welch starke integrative Kraft und tiefe gesellschaftliche Wirkung der Sport hat.

Heute bin ich in einer Mittlerrolle zwischen Sport, Wirtschaft, Bildung, Politik und Sozialem und ich wünsche mir, dass ich auch zukünftig die Vernetzung dieser Sektoren, sehr gerne auch auf internationaler Ebene, (mit)gestalten und die Rolle des Sports stärken kann.

Dabei hoffe ich, dass ich mich persönlich wie beruflich weiterentwickeln kann, den Blick und Sprung über den Tellerrand immer wieder wage und nutze, offen für Veränderungen bleibe und weiterhin mit meinen Ideen, meiner Erfahrung und Kompetenz, Sport- und/oder Wirtschaftsunternehmen professionalisieren darf.

Wenn mir meine nebenberuflichen Tätigkeiten als Beraterin, Dozentin und Mitgründerin eines Start-Ups in Zukunft auch helfen werden, das Business noch besser zu verstehen und zu managen, dann bin ich weitestgehend zufrieden.

 

VIELEN DANK FÜR DAS INTERVIEW!

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