10 Fragen an Max Kazenwadel von der machtfit GmbH

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Logo machtfit kleinWas genau dürfen wir uns unter Ihrem Startup vorstellen?
machtfit ist eine Online-Plattform, die es Unternehmen ermöglicht ein attraktives, zeitgemäßes und dynamisches Angebot zur Betrieblichen Gesundheitsförderung für die eigenen Mitarbeiter anzubieten. Dabei erhält jedes Unternehmen eine eigene, gebrandete machtfit-Plattform auf der die Mitarbeiter Kurse wie Yoga, Pilates, AquaFit, Stressmanagement oder Ernährungsberatung finden. Die Kurse finden bei regionalen Gesundheitspartnern wie Fitness Studios, Physiotherapiepraxen oder Personal Trainern statt und können vom Arbeitgeber bezuschusst werden.

Wie ist die Geschäftsidee entstanden und wie funktioniert Ihr Geschäftsmodell?
Die Idee für machtfit entstand 2011, nachdem 3 der 5 Gründer ein Praktikum bei der adidas AG absolvierten. Wir waren begeistert von den sportlichen Möglichkeiten und der positiven Stimmung im Unternehmen und haben gemeinsam überlegt wie man auch anderen Unternehmen den Zugang zu Sport, Gesundheit und Fitness einfach und mühelos ermöglichen kann. Im Zuge eines Projekts an der Technischen Universität Berlin wurde die Idee in einem Business Plan ausgearbeitet und am Ende einer Experten-Jury aus Praxis und Wissenschaft präsentiert. Die hat uns dann ermuntert die Idee in die Tat umzusetzen.

Wer sind die Gründer, was haben sie vorher gemacht und wie haben sie zueinander gefunden?

Foto vom machtfit TeamWir sind fünf Gründer, neben mir sind das: Philippe Bopp, Gregor Bierhals, Jonathan Fiebelkorn und Daniel Tunggul. Wir 5 kennen uns schon viele Jahre, teilweise sogar bereits aus Kindergartenzeiten. Wir haben ganz unterschiedliche Hintergründe wie z.B. BWL, Kulturwissenschaften, Sportmanagement oder Informatik. So ergänzen wir uns in allen Bereichen optimal.

Was waren die größten Hürden auf dem Weg zur Gründung?
Wir haben die Gründung sehr schnell durchgezogen, da wir es kaum erwarten konnten zu starten. Große Hürden gab es bei der Gründung eigentlich keine. Wir wurden von der TU Berlin mit Büroräumen unterstützt und konnten schnell unser Startkapital sichern.

Wie finanzieren Sie Ihr Startup?
Zu Beginn haben wir uns selbst finanziert. Seit Mitte dieses Jahres haben wir den holländischen Gesundheitsfonds PHS Capital und die IBB Beteiligungsgesellschaft an Bord, die uns unterstützen unser Produkt noch schneller weiterzuentwickeln und auszurollen.

Wer sind Ihre Mitbewerber und wie grenzen Sie sich von ihnen ab?
Wir versuchen immer das bestmögliche Produkt zu bieten, das nah am Kunden und an den Nutzern ist. Wir sind ein junges Team, das es versteht zeitgemäße Technologien und Mechaniken einzusetzen und so auch zukünftig erfolgreich zu sein. Wir möchten, dass Gesundheit unseren Nutzern auch Spaß macht und das versuchen wir jeden Tag zu vermitteln.

Wie wollen Sie Ihr Startup bekannt machen?
Wir sind aktiv auf Messen, in der Startup-Szene, machen PR und Veranstaltungen mit Verbänden und Partnern. Darüber hinaus machen wir viel Vertrieb und sind vor Ort bei potenziellen Kunden und Partnern.

Wo stehen Sie mit Ihrem Startup in einem Jahr?
In einem Jahr machen wir weiterhin viele tausend Arbeitnehmer in Deutschland fit. machtfit ist dann die zentrale Plattform für Gesundheit, Fitness und Sport in Unternehmen.

Welche Tipps/Ratschläge würden Sie Gründern mit auf den Weg geben?
Gründliche Recherche der Branche, in der man gründen will ist Grundvoraussetzung bevor man los legt. So spart man sich die eine oder andere Überraschung im Nachhinein.

Was spricht für und was gegen eine Gründung im Sportbusiness?
Gerade im Sportbusiness denke ich, dass noch viel Potenzial für professionelle und kreative Ideen vorhanden ist.

Vielen Dank für das Interview!

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