10 Fragen an Nico Barelmann und Pascal Wabnitz von Trainadoo

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trainadoo Gründer-Team Nico und PascalWas genau dürfen wir uns unter Ihrem Startup vorstellen?
Trainadoo ist eine innovative Sportlösung für Einzel- und Teamsportler. Wir geben unseren Usern eine moderne Lösung an die Hand, mit der sie ihre Termine, Mannschaften und Trainingsaktivitäten effizient verwalten können. Egal ob zur Kommunikation innerhalb einer Fußballmannschaft oder als Trainingshilfe für einen einzelnen Tennisspieler – Trainadoo ist immer die richtige Wahl und jederzeit mobil an deiner Seite.

Wie ist die Geschäftsidee entstanden und wie funktioniert Ihr Geschäftsmodell?
Mein Geschäftspartner Nico hatte damals eine grobe Idee, wie man Sport effektiver gestalten könnte – die Idee überzeugte mich direkt und so machten wir uns daran selbige im Detail auszuarbeiten und mit dem passenden Feinschliff zu versehen. Da wir beide sehr viele Sportarten in unserem Leben ausprobiert bzw. ausgeübt hatten, ließen wir unsere Erfahrung in die Lösung einfließen.

app_login_reg_offenWer sind die Gründer, was haben sie vorher gemacht und wie haben sie zueinander gefunden?
Trainadoo wurde von Nico Barelmann und mir (Pascal Wabnitz) im August 2013 gegründet. Gemeinsam mit einem motivierten Team aus Kreativen und Programmierern entwickeln wir Trainadoo stetig weiter. Nico Barelmann war u.a. als Entwickler für Granny & Smith tätig und meine Wenigkeit ist u.a. Inhaber vom Edelkollektiv, einem freien 360° Support für Agenturen und Startups. Zu letzteren zählen u.a. Fab oder MyTaxi.

Wir haben uns durch ein gemeinsames Projekt für einen Kunden kennengelernt.

Was waren die größten Hürden auf dem Weg zur Gründung?
Aus meiner Sicht, vor allem die vielen tollen Ideen zu bündeln und auf unterschiedliche Phasen zu verteilen. Am liebsten hätten wir sämtliche Ideen von vornerein in die Lösung eingebaut, haben uns dann aber entschieden diese nach und nach sinnvoll zu integrieren. Dadurch erfahren unsere User einen stetigen Fortschritt.

Wie finanzieren Sie Ihr Startup?
Das Startup wird komplett von mir selbst finanziert. Nebenbei sind wir natürlich mit einigen potenziellen Investoren im Gespräch.

Wer sind Ihre Mitbewerber und wie grenzen Sie sich von ihnen ab?
Zu unseren Mitbewerbern zählen vor allem neben Runtastic (bzgl. der Komponenten Laufen und Tracken) amerikanische Unternehmen, wie Teamer und TeamSnap, die aber in Deutschland nicht sonderlich bekannt sind und aus meiner Sicht über zwei Nachteile verfügen – zu wenig Mehrwert innerhalb der reduzierten Funktionen und optisch hinsichtlich des Standarddesigns nicht als Marke prägnant genug.

Wie wollen Sie Ihr Startup bekannt machen?
Wir haben u.a. Fitbit aus Amerika als Partner gewonnen und fahren demnächst gemeinsame Aktionen, wie Gewinnspiele usw. Zudem sind wir mit diversen namhaften Unternehmen aus den Bereichen Sport, Fitness und Gesundheit im Gespräch. Diese wollen wir für eine Partnerschaft überzeugen. Hinzu kommt Werbung über die Kanäle Vimeo, YouTube, Twitter, Facebook und Co., Besuche auf Fachmessen sowie die Zusammenarbeit mit Verbänden der jeweiligen Sportarten und vieles mehr.

Wo stehen Sie mit Ihrem Startup in einem Jahr?
Am liebsten natürlich als Lösung Nummer 1 in Sachen Sportmanagement in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Durch den Start in Deutsch, Englisch und einer weiteren Sprache werden wir auch neben den oben genannten Ländern hoffentlich noch weitere Sportler aus Europa, Amerika usw. überzeugen können.

Welche Tipps/Ratschläge würden Sie Gründern mit auf den Weg geben?
Glaubt an eure Ideen und verwirklicht eure Träume, denn die einzigen Steine über die man stolpert legt man sich meist leider selbst in den Weg.

Was spricht für und was gegen eine Gründung im Sportbusiness?
Dagegen spricht aus meiner Sicht eigentlich nichts, denn was gibt es schöneres, als sein Hobby zum Beruf zu machen – wo wir auch schon beim dem Für wären.

Vielen Dank für das Interview!

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