10 Fragen an René Wegner von der Headis Trendsports UG

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Foto-René-Wegner neuStellen Sie sich, Ihren aktuellen Job und Ihr Unternehmen/Ihre Institution vor.
Mein Name ist René Wegner, ich bin 31, Erfinder der Trendsportart Headis und Geschäftsführer der Headis Trendsports UG, die diese vermarktet. Wir organisieren eine deutschlandweite Turnierserie, bieten Unternehmen eine attraktive Plattform im Sportsponsoring sowie Werbemöglichkeiten und arbeiten mit dem Profifußball zusammen um das Kopfballspiel zu verbessern.

Was sind die Hauptaufgaben in Ihrem aktuellen Job? Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?
Meine Hauptaufgaben liegen im Bereich der Strukturierung und Planung der Ausrichtung der Sportart. Zusätzlich bin ich mit den organisatorischen Aufgaben eines Geschäftsführers beschäftigt und mit dem Austausch und Kommunikation mit meinen Kollegen und unserem Netzwerk. Als Erfinder der Sportart nehme ich oft auch repräsentative Aufgaben war.

 
Welchen Karriereweg haben Sie eingeschlagen um dorthin zu kommen, wo Sie heute sind?
Der Weg in die Sportbranche hat sich ganz von alleine ergeben, da ich schon immer sehr sportbegeistert war und bereits während der Schulzeit als Athlet (Snowboard, Inlineskaten) mit der Businessseite des Sports in Berührung gekommen bin. So konnte ich mir bereits vor meinem Sportstudium Kontakte in der Industrie und den Medien knüpfen. Während des Studiums konnte ich die erlernten Inhalte auf Headis anwenden und direkt praktisch umsetzen. Ich habe mich bewusst gegen eine Karriere in einer etablierten Firma entschieden, da ich mich auf diese Art und Weise freier und schneller weiterentwickeln konnte.

Welche Fähigkeiten sind in Ihrem aktuellen Job gefragt?
Die spielen verschiedenste Bereiche eine Rolle. Zum Beispiel Kommunikation in Verbindung mit Kreativität aber genauso Organisation und Planung im betriebswirtschaftlichen Sinne. Dazu kommt natürlich die sportliche Komponente, die auch nach wie vor am meisten Spaß macht.

Was sind die wichtigsten Eigenschaften, die ein Sportmanager braucht?
Er muss kommunikativ sein mit guten Ideen und einem langen Atem, um Sie auch durchsetzen zu können.

Was war aus Ihrer Sicht die wichtigste Weichenstellung zu Beginn Ihrer Laufbahn?
Da gab es einige zum Beispiel ganz zu Beginn als Headis nur eine Idee im Freundeskreis war und wir direkt zu „TV total“ eingeladen wurden 2008. Das zeigte, dass das ganze Potential hat. Genauso der ISPO Brandnew Award 2010. Als ich gerade ein wenig angefangen hatte Headis stärker zu verfolgen und direkt bei der weltweit größten Start-up Competition der Sportartikelindustrie dabei war und die Messe in diesem Jahr sogar von N-TV live von unserem Stand eröffnet wurde.

Welche Tipps/Ratschläge würden Sie Kandidaten geben, die sich für eine Karriere im Sportmanagement interessieren?
Wenn man wirklich in die Branche will dann schafft man es auch, man sollte sich jedoch nicht verstellen und immer natürlich auftreten. Ansonsten braucht man wie gesagt viel Durchsetzungsvermögen und Ausdauer.

Was spricht für und was gegen einen Job im Sportbusiness?
Dafür spricht, dass man seine Leidenschaft mit dem Job verbinden kann und entsprechend motiviert ist. Dagegen spricht, dass das nicht alles ist und man letztendlich einen Job hat wie jeder andere auch und der manchmal anstrengend und nicht nur mit spaßigen Aufgaben verbunden ist, dafür aber oft nicht besonders gut bezahlt ist. Vor allem zu Beginn.

Was war das Highlight in Ihrer bisherigen Karriere?
Als ich gleichzeitig einen Weltcup in Berlin veranstaltet habe und dabei das erste größere Sponsoring Engagement umsetzen konnte während ich meinen bisher einzigen Turniersieg feiern konnte. Das ist mit Sicherheit schön gewesen ansonsten freue ich mich, dass es in den verschiedensten Bereichen Highlights zu feiern gibt. Von Siegen bei internationalen Businessplan Wettbewerben oder bei der ISPO, Auftritten bei „Schlag den Raab“, Trianingeinheiten mit dem BVB, Hannover, Mainz 05 und Kaiserslautern, mehr als 50 Headis Turniere, erste internationale Headis Franchise Partner. Das wirkliche Highlight zu nennen fällt schwer und kann ich nicht, da ich die anderen Punkte damit degradieren würde, mir aber alle Bereiche wichtig sind.

Wie stellen Sie sich Ihren weiteren Karriereweg vor?
Das ist schwer zu sagen. Ich bin derzeit zufrieden mit der Entwicklung und hoffe, dass sich die viele Vorarbeit auszahlt und ich gemeinsam mit meinem Team die angestrebten Ziele und Projekte erreichen kann. Darunter ist zum Beispiel mehrere internationale Projekte wie zum Beispiel unser neues Charity-Projekt und weitere Zusammenarbeiten mit den Medien und dem Fußball. Wenn in zehn Jahren alle Nachwuchsfußballer mit Headis trainieren und Deutschland 2026 durch ein Kopfballtor Weltmeister wird, dann bin ich ein sehr glücklicher Mann.

Vielen DANK für das Interview!

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