Zusammenfassung

Ich kann das Studium und die Hochschule definitiv weiterempfehlen. Wichtig ist allerdings, dass der Studierende ein gewisses Maß an Eigeninitiative besitzt und in der Lage ist Zeitmanagement erfolgreich zu betreiben.

Allgemeine Informationen

Name: David Egenolf

Alter: 24

Hochschule: Internationale Berufsakademie (IBA)

Studiengang: BWL - Sportmanagement

Studienort: Darmstadt

Studienbeginn: Oktober 2010

Studienende: September 2013

Erfahrungsbericht

Was studierst du bzw. was hast du studiert?
Ich habe Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Sportmanagement studiert. Das Studium wurde an der internationalen Berufsakademie in dualer Form angeboten.

Warum gerade dieser Studiengang und diese Hochschule?
Seit meiner Kindheit begeistert mich der Sport sowohl aktiv als auch passiv. Dementsprechend stand für mich relativ früh fest, dass ich ein Studium im Sport anstreben möchte. Zur Auswahl standen am Ende zwei Hochschulen mit unterschiedlichen Konzepten. Zum Einen die Accadis Hochschule in Bad Homburg mit dem Vollzeitstudium “International Sports Management” und zum Anderen die IBA mit dem dualen Studiengang “Sportmanagement”. Nach reichlicher Überlegung fiel die Wahl auf die IBA, da ich von der Form des dualen Studiums und der Kombination aus Theorie und Praxis überzeugt war.

Wie sah das Bewerbungs- und Auswahlverfahren aus?
Das Auswahlverfahren lief ähnlich wie bei anderen dualen Hochschulen ab. In erster Linie war es wichtig einen entsprechenden Praxisbetrieb zu finden. Wenn dieser gefunden wurde hat einer Immatrikulation nicht mehr viel im Wege gestanden. Abgeschlossen wurde das Bewerbungsverfahren mit einem Vorstellungsgespräch.

Was sind bzw. waren für dich die größten Hürden?
Mit einer der größten Hürden während des gesamten Studiums war das Zeitmanagement. Durch das sogenannte „Wochenmodell“, bei welchem die Woche in 2 Tage Vorlesung und 3 Tage Praxisunternehmen unterteilt wurde, herrschte von Beginn an ein enormer Zeitdruck. Von Vorteil erwies sich dieses Modell bei der zeitnahen Anwendung der zuvor behandelten Theorie. Das Semester endete mit einer Klausurphase. Diese Phase streckte sich über einen Zeitraum von 2 bis 3 Wochen und beinhalteten in der Regel 8-10 Klausuren. Demnach erwies es sich in diesem Zeitraum als enorm schwierig sich optimal auf die Klausurphase vorzubereiten. Demnach war das Zeitmanagement in solchen Phasen die größte Herausforderung.

Wie ist bzw. war das Studentenleben auf dem Campus?
Einen Campus gibt es an der IBA in der Form nicht. Kontaktaufnahme bzw. Austausch mit Studierenden anderer Studiengänge erwies sich somit als schwierig.

Wie ist bzw. war die Betreuung durch die Hochschule?
Die Betreuung ist wie an vielen anderen Hochschulen stark abhängig von den jeweiligen Dozenten und dessen Engagement. Grundsätzlich war die Betreuung in den fachspezifischen Vorlesungen weitaus engagierter und freundschaftlicher als in den betriebswirtschaftlichen Kursen. Zusammenfassend lässt sich allerdings festhalten, dass es bei Problemen seitens des Studierenden immer eine zufriedenstellende und problemorientierte Hilfestellung seitens der IBA gab.

Was würdest du an deinem Studium und deiner Hochschule besonders positiv hervorheben?
Die Blockwochen gegen Ende eines Studiums waren meiner Meinung nach mit die schönsten Phasen im Studium. In den Blockwochen fanden die Vorlesungen aus den Fachbereichen statt. Die Studenten aller Studienorte aus dem Fachbereich Sportmanagement trafen somit einmal pro Semester aufeinander. Es war somit möglich sich mit Studenten mit ähnlichen Interessen austauschen zu können. Zusätzlich wurden in den Blockwochen die sportrelevanten Vorlesungen gehalten. Für mich waren sportrelevante Vorlesungen grundsätzlich immer spannender als betriebswirtschaftliche Vorlesungen und die Blockwochen somit immer eine willkommene Abwechslung.

Was würdest du an deinem Studium und deiner Hochschule eher als problematisch bezeichnen?
Hier muss ganz klar die Klausurphase erwähnt werden. Grundsätzlich betrachte ich es eher skeptisch 8-10 Klausuren in 2 Wochen schreiben zu müssen. Bei vielen Fächern wird dementsprechend nur das notwendigste gelernt. Nachhaltiges Lernen definiert sich meiner Meinung nach anders.

Welche Tipps kannst du zukünftigen Studierenden mit auf den Weg geben?
Das Studium an sich ist definitiv nicht die größte Herausforderung. Wichtig ist es, einen Praxisbetrieb zu finden, bei welchem ein strukturierter Wochenablauf vorhanden ist. Ebenso sollte darauf geachtet werden, dass das Unternehmen in der Vergangenheit duale Studenten eingestellt hatte. Aus Erfahrungen von Kommilitonen ließ sich ganz klar erkennen, dass Unternehmen die erstmals als Praxisbetrieb mit der IBA zusammenarbeiten mit den hohen Anforderungen an die Studierenden sowie mit der Koordination aus Theorie und Praxis ihre Probleme hatten.

Kannst du das Studium und die Hochschule weiterempfehlen?
Definitiv ja. Wichtig ist allerdings, dass der Studierende ein gewisses Maß an Eigeninitiative besitzt und in der Lage ist Zeitmanagement erfolgreich zu betreiben.

Vielen Dank für das Interview

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