10 Fragen an Cornelius Wien von actori sports

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Foto Hr. WienSTELLEN SIE SICH, IHREN AKTUELLEN JOB UND IHR UNTERNEHMEN/IHRE INSTITUTION VOR.
Mein Name ist Cornelius Wien und ich arbeite seit ca. fünf Jahren als Manager für Sponsoring und Kooperationen bei actori sports. actori sports ist die führende Strategie- und Management-Beratung im Sport und kann auf 10 Jahre Erfahrung in der Beratung, in der Vermarktung sowie der Finanzierung von Ventures zurückblicken. Zu den Auftraggebern zählen sowohl Profi-Vereine, Sportverbände (Bundes- und Landesebene) als auch Ligen und Unternehmen.

WAS SIND DIE HAUPTAUFGABEN IN IHREM AKTUELLEN JOB? WIE SIEHT EIN TYPISCHER ARBEITSTAG BEI IHNEN AUS?
In meinem Job bearbeite ich die gesamte Bandbreite der Vermarktung, wozu bspw. die Entwicklung einer Vermarktungsstrategie für Unternehmen, Profiligen und Verbänden zählt als auch die Akquise von neuen Partnern und die Bewertung der Vermarktungspotenziale von Start-ups im Sport. Aufgrund der inhaltlichen Vielfältigkeit gestaltet sich mein Arbeitsalltag auch recht abwechslungsreich. Ich würde sagen, dass mein Tag durch bestimmte Arbeitsprozesse charakterisiert werden kann. Das Mailen, Netzwerken, Erstellen von Präsentationen und die Durchführung von Meetings gehören bspw. dazu. Auch die Steuerung von Personal in meinem Bereich gehört zu meinen täglichen Aufgaben.

WELCHEN KARRIEREWEG HABEN SIE EINGESCHLAGEN UM DORTHIN ZU KOMMEN, WO SIE HEUTE SIND?
Ich habe mich bereits seit meiner Jugend nicht nur für das „Sportliche“ einer Sportart interessiert, sondern auch für das „Business“ im Hintergrund. Daher habe ich mich frühzeitig für ein Studium der Sportwissenschaften mit den Schwerpunkten Management und Ökonomie an der Deutschen Sporthochschule Köln entschlossen. Im Anschluss habe ich ein Praktikum bei actori absolviert. Danach habe ich rund 15 Monate u.a. als Ticketing-Leiter im deutschen Profi-Basketball gearbeitet, einem Bereich der für mich als leidenschaftlicher Basketballer einen besonderen Reiz hatte. Im Anschluss bin ich zurück zu actori gelangt und habe zwei Jahre als Vermarktungsleiter einen Frankfurter Mandaten aus dem Fußballbereich betreut.
Neben meinem Beruf engagiere ich mich zudem im Vorstand des ASS Alumni-Clubs der Deutschen Sporthochschule und organisiere u.a. Regionaltreffen in großen deutschen Städten.

WELCHE FÄHIGKEITEN SIND IN IHREM AKTUELLEN JOB GEFRAGT?

• Stabiles Projektmanagement
• Ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit
• Starkes konzeptionelles Denken, gepaart mit umsetzungorientierem Denken
• Hohe Belastbarkeit
• Intensives Netzwerken
• Gute Kundenführung
• Gutes digitales Verständnis

WAS SIND DIE WICHTIGSTEN EIGENSCHAFTEN, DIE EIN SPORTMANAGER BRAUCHT?

• Die Liebe zum Sport
• Netzwerk
• Kommunikationsfähigkeit
• Digitales Verständnis
• Interdisziplinäre und internationale Kenntnisse der Sportbranche
• Teamfähigkeit
• Führungsfähigkeit
• Aufgeschlossenheit
• …

WAS WAR AUS IHRER SICHT DIE WICHTIGSTE WEICHENSTELLUNG ZU BEGINN IHRER LAUFBAHN?

Ganz klar die Chance auf ein Praktikum bei actori und die damit verbundene Zusammenarbeit mit meinem Chef (Geschäftsführer actori sports). Hier habe ich aus meiner persönlichen Sicht neben meinem universitären Studium nochmal ein praktisches „Intensivstudium“ absolviert.

Des Weiteren würde ich meine zweijährige berufliche Erfahrung in Frankfurt als Charakterbildend bezeichnen und daher auch als wichtige Etappe betrachten.

WELCHE TIPPS/RATSCHLÄGE WÜRDEN SIE KANDIDATEN GEBEN, DIE SICH FÜR EINE KARRIERE IM SPORTMANAGEMENT INTERESSIEREN?

1. Absolviert ein Bachelor-Studium der BWL und im Anschluss ein Master-Studium im Sportmanagement.
2. Probiert euch aus. Macht verschiedene Praktika. Trefft Menschen, die bereits im Sport arbeiten.
3. Stellt euch die Frage, ob Ihr wirklich Lust habt, im Sport zu arbeiten. Wenn ja, stellt euch die Frage, wieso? Wenn ihr eure Gründe findet, dann stellt euch die nächste Frage, was ihr konkret zum Sportbusiness beitragen könnt?

WAS SPRICHT FÜR UND WAS GEGEN EINEN JOB IM SPORTBUSINESS?

Pro: Ich sehe es nach wie vor als Privileg an, meine Leidenschaft zum Beruf gemacht zu haben. Das Sportbusiness bietet mir genügend Herausforderungen und Impulse, mich ständig weiterzuentwickeln. Es lebt von seiner Dynamik und den Live-Erlebnissen. Das Arbeiten macht einfach sehr viel Spaß!

Contra: Grundsätzlich spricht nichts gegen einen Job im Sportbusiness. Jeder sollte sich über die manchmal leider noch vorhandene Semi-Professionalität in einigen Sportbereichen einstellen.

WAS WAR DAS HIGHLIGHT IN IHRER BISHERIGEN KARRIERE?

1. Als „Basketballverrückter“ war sicherlich das Arbeiten im deutschen Profi-Basketball was Besonderes.
2. Die Verwirklichung/ Umsetzung meiner ersten eigenen Konzeption: Das HFV-Kabinengespräch in der Commerzbank-Arena (Anmerkung: HFV steht für Hessischer Fußball-Verband und das Kabinengespräch ist ein Netzwerk-Event).

WIE STELLEN SIE SICH IHREN WEITEREN KARRIEREWEG VOR?

Ich wünsche mir weiterhin sportartübergreifend zu arbeiten und mich stetig weiterzuentwickeln. Zudem möchte ich meinen Teil zur digitalen Transformation der Sportbranche leisten.

VIELEN DANK FÜR DAS INTERVIEW!

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