10 Fragen an Martin Hämmerle von der Sportjugend des Landessportbundes Rheinland-Pfalz

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Martin Hämmerle neuStellen Sie sich, Ihren aktuellen Job und Ihr Unternehmen/Ihre Institution vor.

Mein Name ist Martin Hämmerle, ich bin 27 Jahre jung. Ich arbeite bei der Sportjugend des Landessportbundes Rheinland-Pfalz. Der Landessportbund Rheinland-Pfalz ist die Dachorganisation des organisierten Sports in RLP und wird von den regionalen Sportbünden Pfalz, Rheinhessen und Rheinland gebildet. Mein Arbeitsplatz befindet sich beim Sportbund Pfalz in Kaiserslautern.

 
Was sind die Hauptaufgaben in Ihrem aktuellen Job? Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei Ihnen aus?
Mit 3 weiteren Kollegen betreue ich ca. 160 Freiwilligendienstleistende im Bereich Sport. Zu meinen Aufgaben gehören hier die Vermittlung der Jugendlichen an die Einsatzstellen (Sportvereine, Sportverbände, Ganztagsschulen), die Organisation und Durchführung von Bildungstagen, Öffentlichkeitsarbeit zum weiteren Ausbau der Freiwilligendienste im Sport und die Beratung von (neuen) Sportvereinen bezüglich Finanzierungs- und Kooperationsmodellen. Durch meinen Arbeitsplatz, der sich räumlich beim Sportbund Pfalz befindet, habe ich zusätzlich die Möglichkeit mich im Arbeitsalltag eines regionalen Sportbundes einzubringen. Besonders die Bereiche Öffentlichkeitsarbeit, Fortbildung und Veranstaltungsorganisation gehören hier zu meinem Tätigkeitsbereich. Einen typischen Arbeitstag gibt es allerdings nicht.

 
Welchen Karriereweg haben Sie eingeschlagen um dorthin zu kommen, wo Sie heute sind?
Durch mein großes aktives Sportinteresse waren die Weichen schon sehr früh in Richtung Sport gestellt. Dabei war ein großer Traum immer der Beruf des Sportmanagers. Ich habe mich deshalb entschieden Sportwissenschaften am Sportwissenschaftlichen Institut (SWI) der Universität des Saarlandes zu studieren, um mir eine gute Grundlage für die Zukunft aufzubauen. Im Studium wurde mir die Vielseitigkeit des Berufsfeldes Sport erst richtig deutlich. Diese Gelegenheit habe ich genutzt, um sowohl im therapeutischen Bereich (Klinik-Buchinger-Wilhelmi am Bodensee), im organisierten Sport (Landessportverband für das Saarland) und in der Wissenschaft (Lehrstuhl für Sportökonomie und Sportsoziologie am SWI der Uni Saarland) erste Erfahrungen zu sammeln. Zusätzlich war ich freiberuflich im betrieblichen Gesundheitsmanagement tätig, bevor ich meine derzeitige Anstellung angetreten habe.

 
Welche Fähigkeiten sind in Ihrem aktuellen Job gefragt?

  • Sicheres Auftreten und Ausdrucksfähigkeit
  • wohlüberlegte Kommunikation (da Sport sehr politisch ist)
  • Teamfähigkeit
  • Fähigkeit selbstständig zu arbeiten und auch Entscheidungen zu vertreten
  • Fingerspitzengefühl im Umgang mit Menschen gepaart mit Einfühlungsvermögen
  • Durchsetzungsvermögen und Autorität im Umgang mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen

 

Was sind die wichtigsten Eigenschaften, die ein Sportmanager braucht?
Da ich meinen Beruf als eine Vorstufe des „richtigen“ Sportmanagers einstufen würde, definitiv die o.g. Fähigkeiten, ein gesundes Maß an Abgezocktheit, Überzeugungsfähigkeit, tiefgründiges Branchenverständnis und ein gutes Händchen bei der Personalführung.

 
Was war aus Ihrer Sicht die wichtigste Weichenstellung zu Beginn Ihrer Laufbahn?
Mein Studium am SWI in Saarbrücken!

 
Welche Tipps/Ratschläge würden Sie Kandidaten geben, die sich für eine Karriere im Sportmanagement interessieren?
Nicht immer stur geradeaus denken. Besonders ein universitäres Studium bietet einem genügend Möglichkeiten sich umzuschauen und Erfahrungen auch außerhalb des angestammten Hörsaals zu sammeln. Dieser Weitblick eröffnet immer wieder neue Gelegenheiten sich auszuprobieren. Allerdings darf man seine Ziele nie ganz aus dem Auge verlieren.

 
Was spricht für und was gegen einen Job im Sportbusiness?
Da es schon immer ein Traum für mich war im Sportbusiness zu arbeiten und ich den ersten kleinen Schritt, den Einstieg, geschafft habe gibt es für mich aktuell nichts was dagegen spricht.

 
Was war das Highlight in Ihrer bisherigen Karriere?
Meine ersten wissenschaftlichen Veröffentlichungen bei der Arbeit am Lehrstuhl für Sportökonomie und Sportsoziologie und natürlich die Zusage für eine Festanstellung.

 
Wie stellen Sie sich Ihren weiteren Karriereweg vor?
Jetzt, da der Einstieg geschafft ist, gilt es Berufserfahrung zu sammeln, mich zu beweisen und immer weiter fortzubilden. Meiner Meinung nach ist es wichtig sich den nächsten Schritt durch gute Leistung zu erarbeiten. Also gebe ich mein Bestes.

 

Vielen DANK für Ihre Unterstützung!

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