Bewerbungs-Tipps

Amerikanischer Lebenslauf im Sportmanagement – so funktioniert es

Mit dem Begriff Sport verbinden die meisten Menschen Spaß, Leidenschaft und schweißtreibenden Aktionen. Im Grunde ist das auch so. Doch sobald eine Mannschaft höherklassig spielt, ein Einzelsportler um Medaillen kämpft oder Vereine professionell auftreten wollen, sind gute Sportmanager und -managerinnen gefragt. Doch wie bewirbt man sich eigentlich auf einen Job im Sportmanagement?

Bewerbung im Sportmanagement – hilft ein amerikanischer Lebenslauf?

Wenn du Interesse an einem Job im Sportmanagement hast, musst du dich gut vorbereiten. Nur die wenigsten Jobs werden hier ausgeschrieben und viele Posten bereits intern oder mit bekannten oder erfahrenen Mitarbeitern besetzt. Daher ist es zum einen sinnvoll, sich so früh wie möglich ein gutes Netzwerk aus Branchenkennern aufgebaut zu haben. So kannst du vielleicht schneller wichtige Informationen erhalten oder über Mundpropaganda weiterempfohlen werden. Zum anderen hilft eine gute und ansprechende Bewerbung, sich bei den Verantwortlichen ins richtige Licht zu setzen. Ein amerikanischer Lebenslauf gehört dabei heutzutage zum guten Ton einer modernen Bewerbung.

Bewerbung als Sportmanager oder -managerin

Um den Fuß in die Tür im Bereich Sportmanagement zu bekommen, musst du am Anfang ganz kleine Brötchen backen. Mit viel Geduld und einem guten Netzwerk kann es dir allerdings gelingen, in diesem Gebiet auf lange Sicht erfolgreich zu sein. Am besten sammelst du bereits während deines Studiums – oder besser noch davor – Erfahrungen in der Sparte. Wenn du selbst sportlich bist, spielst du vielleicht sogar für einen Verein oder engagierst dich nebenbei ehrenamtlich als Trainer. Hier kannst du bereits erste Einblicke in die Funktionsbereiche oder die möglichen Abläufe bekommen. Auch die ersten hilfreichen Kontakte kannst du in diesem Anfangsstadium knüpfen. Während des Studiums bieten sich Nebenjobs oder weitere Praktika an, um so viele Erfahrungen wie möglich zu sammeln und so viele vorteilhafte Verbindungen wie möglich zu schaffen. Wichtig: Hab Geduld und verlier dein Ziel nicht aus den Augen – das kann sich später für deine Bewerbung bezahlt machen.

Anschreiben und amerikanischer Lebenslauf

Ganz gleich wie du an deinen zukünftigen Job kommst – ob über persönliche Kontakte oder über eine ausgeschriebene Stelle – in jedem Fall wirst du Nachweise über deine bisherige berufliche Laufbahn und deine Erfahrungen erbringen müssen. In den meisten Fällen erfolgt dieser Schritt über eine herkömmliche Bewerbung mit Anschreiben, Lebenslauf sowie Zeugnissen und Qualifikationsnachweisen. Ob elektronische oder klassische Bewerbung ist dabei immer abhängig vom zukünftigen Arbeitgeber – das solltest du vorab unbedingt in Erfahrung bringen. Und dann kommt es auf die Inhalte deiner Bewerbung an. Im Anschreiben erklärst du in wenigen Sätzen, warum und mit welchen Qualifikationen du dich für den Job bewirbst. Die Leser sollten durch das Lesen deines Anschreibens Lust darauf bekommen, dich in einem Vorstellungsgespräch näher kennenlernen zu können. Der Lebenslauf ist meist der Teil der Bewerbung, den sich Verantwortlichen zuerst anschauen und der ihnen einen ersten guten Überblick über deine bisherige Karriere gibt. Heutzutage ist dabei der amerikanische Lebenslauf die beste Variante.

Was ist ein amerikanischer Lebenslauf überhaupt?

Der amerikanische Lebenslauf ist eine Variante des tabellarischen Lebenslaufes und wird heutzutage am häufigsten verwendet. Hierbei beginnt der Bewerber oder die Bewerberin mit der Auflistung der Ereignisse in umgekehrt chronologischer Reihenfolge. Das bedeutet: Dein letztes Praktikum oder der letzte Job steht an erster Stelle und so weiter. Für die Entscheider macht es das Lesen des Lebenslaufes deutlich einfacher, da die momentane Tätigkeit gleich am Anfang steht und sofort ins Auge fällt. Das erspart Personalern Zeit und Arbeit.

Weiterbildungen im Lebenslauf 

Grundsätzlich gilt: Je mehr Praxiserfahrung du in einen Job im Sportmanagement mit einbringen kannst, umso besser. Dadurch kannst du deine Chancen auf eine Stelle deutlich vergrößern. Da die Entwicklung im Bereich Sport rasant fortschreitet, sich diese Sparte als wahrer Wirtschaftsfaktor entpuppt und meist auch international orientiert ist, gibt es immer mehr Möglichkeiten hier einen Job zu ergattern. Sei es im Bereich Marketing oder beim Organisieren von Turnieren – die Aussichten auf deinen Traumjob in diesem Bereich haben deutlich steigende Tendenzen.

Nicht nur die Praxiserfahrung macht sich im Lebenslauf gut – auch spezielle Weiterbildungen im Bereich Sport erhöhen die Chance, die Verantwortlichen wirklich von dir zu überzeugen. Es wirkt immer positiv, wenn du deine Sportmanagement-Kenntnisse erweiterst. Das zeigt deine Lernbereitschaft und die absolvierten Maßnahmen gehören unbedingt in den Lebenslauf hinein. Doch Obacht: Du solltest unbedingt unterscheiden, welche deiner Fort- oder Weiterbildungen für die neue Stelle relevant sind und welche nicht. Das Ziel dieser Angaben ist es, damit deinen beruflichen Werdegang aufzuwerten und nicht, die Leser zu langweilen.

Wie werden Fort- oder Weiterbildungen im Lebenslauf angegeben?

Wie du die Angaben in deinem Lebenslauf darstellst, orientiert sich natürlich immer auch an dem Gesamterscheinungsbild. Wenn du den amerikanischen Lebenslauf wählst, sollten selbstverständlich auch die absolvierten Fort- und Weiterbildungen nach diesem Muster angegeben werden – immer mit Monats- und Jahreszahlangabe. Und ganz wichtig dabei ist, diese auch mit Zertifikaten oder Diplomen belegen zu können.

Fazit

Für deine Bewerbung im Sportmanagement, das oftmals auch international ausgerichtet ist, ist ein amerikanischer Lebenslauf auf jeden Fall angebracht. Sprachkenntnisse und die Angaben zu Weiterbildungen und Praxiserfahrung im Bereich Sport sind vorteilhaft, wenn sie für den jeweiligen Job relevant sind. Du erhöhst deine Chancen auf den Traumjob deutlich, wenn deine Angaben auf die zukünftige Stelle oder die Stellenausschreibung zugeschnitten sind.

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